20-Jähriger war auf der Flucht

Unglaubliche Wende in NRW: Tankstellen-Randalierer stellt sich als Verdächtiger in Mordfall heraus

Hagen Bahnhof und Polizei
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Nach einem Mord in Hagen (NRW) fahndet die Polizei nach einem gefährlichen Verdächtigen – auch in Dortmund.

Polizisten haben bei einem Einsatz in Dülmen einen Verdächtigen in einem Mordfall gefasst. Der Mann (20) soll für die Tat in einer Werkstatt in Breckerfeld südlich von Hagen (NRW) verantwortlich sein.

Hagen/Dülmen – Nach rund dreiwöchiger Flucht hat die Polizei am Donnerstag (5. August) den im halben Ruhrgebiet gesuchten Ruslan K. festgenommen. Er soll einen Mann aus Hagen getötet haben. Der Festnahme ging eine zweistündige Flucht voraus, berichtet RUHR24*.

StadtBreckerfeld
PolizeistellePolizei Hagen
VorfallMord in Breckerfeld und Fahndung nach Verdächtigen

NRW: Nach Mord in Werkstatt – Polizei nimmt Gesuchten in Dülmen fest

Aufgefallen war der Tatverdächtige jedoch rund 80 Kilometer vom Tatort entfernt, in Dülmen im Münsterland. Dort hatte Ruslan K. nach Angaben der Polizei am Donnerstagabend Kunden einer Tankstelle belästigt.

Hinzugerufenen Polizisten gab er zunächst falsche Personalien und konnte kurz darauf erneut fliehen. Anhand von Fahndungsbildern identifizierten die Polizisten den Störer als den unter anderem in Hagen und Dortmund wegen Mordes gesuchten Ruslan K*.

Hagen: Ruslan K. kommt wegen Mordverdachts in Hagen vor eine Haftrichterin

Unter anderem mit einem Hubschrauber und Diensthunden konnten die Beamten den Verdächtigen rund zwei Stunden später im Keller eines Wohnhauses finden. Er habe sich widerstandslos festnehmen lassen, berichtet die Polizei Ennepe-Ruhr-Kreis, wo weiterhin in dem Fall ermittelt wird. Ruslan K. wird am Freitag (6. August) einer Haftrichterin in Hagen vorgeführt.

Dem 20-Jährigen wird vorgeworfen, am 6. Juli einen Werkstattbesitzer aus Hagen an dessen Arbeitsplatz in Breckerfeld attackiert zu haben. Der Mann starb kurz darauf an seinen Verletzungen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lange Haftstrafe.

NRW: Mord in Breckerfeld bei Hagen – Polizei fahndet nach 20-jährigen Tatverdächtigen

Ursprungsmeldung, Donnerstag (15. Juli), 22 Uhr: Die Polizei Hagen ging am Mittwoch (14. Juli) in einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit. Dabei teilte sie neue Erkenntnisse im Mordfall eines 57-jährigen Werkstattbesitzers in Breckerfeld, einer kleinen Stadt in NRW*.

Am 6. Juli wurde der 57-Jährige in Breckerfeld durch Messerstiche und -schnitte schwer verletzt. Er habe noch in einen anderen Raum in seine Werkstatt flüchten und sich verbarrikadieren können. Von dort habe er dann einen Notruf abgesetzt.

Alles vergebens. Die Rettungskräfte haben am Abend des 6. Juli gegen 23.30 Uhr nur noch den Tod des Werkstattbesitzers aus Hagen feststellen können (alle News aus NRW* bei RUHR24).

Ermittlungen haben nun Folgendes ergeben: Die Polizei Hagen fahndet nach dem 20-jährigen Ruslan Kromm, der in der Werkstatt zur Probe gearbeitet hat und in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zu einem Kunden der Werkstatt stehen soll.

NRW: Mord in Breckerfeld bei Hagen – Tatverdächtiger hat in der Werkstatt zur Probe gearbeitet

Laut Polizei Hagen, die aktuell ebenfalls in zahlreichen Einsätze aufgrund des Unwetters* involviert ist, gelte der 20-Jährige als bewaffnet und gewaltbereit.

Wie es zu dem vermeintlichen Mord gekommen ist, scheint unklar. Angeblich habe es einen Streit gegeben, der das Arbeiten zur Probe beendet habe. Er habe eine graue Jogginghose und ein weißes Oberteil getragen und zudem eine Aldi-Tüte gehabt.

Auffällig: Angeblich habe er einen Verband aufgrund einer Schnittverletzung getragen, die in einem Krankenhaus behandelt worden sei.

Ruslan K. befindet sich auf der Flucht. Laut Polizei Hagen habe er die Schnittverletzung an der Hand in einem Krankenhaus in Iserlohn behandeln lassen. Im Märkischen Kreis sei er in die Wohnung eines Bekannten eingebrochen und habe Kleidung und eine Schreckschusspistole gestohlen.

NRW: Mord in Breckerfeld bei Hagen – Verdächtiger könnte sich unter anderem in Dortmund aufhalten

Der Verdächtige könnte sich, wie die Polizei Hagen mitteilt, im Bereich Iserlohn, Letmathe, Hagen oder auch in Dortmund aufhalten. Eventuell nutzt er Örtlichkeiten wie Schrebergärten als Versteck. Zuletzt sei er in Dortmund gesehen worden, berichtet derWDR.

Die Polizei Hagen (02331/986 2066) hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung, mahnt auch, den Verdächtigen nicht anzusprechen. Man solle ihm aus dem Weg zu gehen. Wer den 20-jährigen Verdächtigen sieht, solle sofort die Einsatzkräfte verständigen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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