Misshandelter Flüchtling im Mai in Iserlohn verhaftet

ISERLOHN - Der junge Algerier, der im Asylbewerberheim in Burbach misshandelt worden ist, muss sich demnächst vor dem Jugendschöffengericht verantworten müssen. Das berichtet Spiegel-Online. Der 18-Jährige ist angeklagt, Ende Mai in ein Juweliergeschäft in Iserlohn eingebrochen zu sein.

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Gemeinsam mit einem 32-jährigen Komplizen soll der Teenager am 29. Mai ein Loch in den Boden eines Iserlohner Juweliergeschäfts gegraben haben. Als die Täter die Wertgegenstände einpacken wollten, lösten sie nach Auskunft der Staatsanwaltschaft in Hagen einen Alarm aus und flüchteten ohne Beute.

Zum Bericht im Spiegel

Die alarmierte Polizei entdeckte die beiden Tatverdächtigen wenig später in der Nähe des Tatorts. Seitdem sitzen die Männer in Untersuchungshaft. Beide Angeklagten bestreiten die Tat.

Einen Monat vor dem Einbruch in das Juweliergeschäft war das Video im Asylbewohnerheim in Burbach entstanden, in dem zu sehen ist, dass der gefesselte 18-Jährige von den zwei Wachmännern Dirk O. und Henning G. aufgefordert worden war, sich in sein Erbrochenes zu legen. - she 

Quelle: wa.de

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