Mehrere Festnahmen bei Großrazzia gegen Autodiebe

[Update 15.20 Uhr] ESSEN - Der Polizei gelingt ein Schlag gegen ein Netzwerk gewerbsmäßiger Autodiebe. Fahnder schlugen in drei Bundesländern gleichzeitig zu. Bei zahlreichen Verdächtigen klickten die Handschellen.

Die Polizei hat bei einer Großrazzia gegen eine Bande von Autodieben und Hehlern am Donnerstag in drei Bundesländern Dutzende Verdächtige festgenommen. Der Schwerpunkt lag im Ruhrgebiet. Weitere Objekte durchsuchte die Polizei in Niedersachsen und im Saarland. Der Schaden, den das kriminelle Netzwerk angerichtet haben soll, liegt nach Schätzung der Ermittler im Millionenbereich.

In Nordrhein-Westfalen schlugen Fahnder in Dortmund, Essen, Hamm und Lünen zu und durchsuchten Firmengelände und Privatwohnungen. Weitere Razzien fanden in Hannover, in Dörpen im Emsland und im Saarland statt.

Bei mehreren Verdächtigen lagen schon vor der Aktion Haftbefehle vor. Andere wurden in durchsuchten Firmen vorläufig festgenommen. Bei ihnen sei noch nicht klar, ob sie tatsächlich zum Täterkreis zählten, sagte ein Sprecher der federführenden Polizei in Essen.

Wie viele Tatverdächtige in den einzelnen Orten festgenommen wurden, konnte die Essener Polizei zunächst nicht sagen. Allein aus dem Ruhrgebiet seien mehr als zwei Dutzend Verdächtige in Handschellen ins Essener Polizeipräsidium gebracht worden, sagte der Sprecher. Die Gesamtaktion sei erfolgreich verlaufen. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dapd

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