Konflikt in RB53

Mann ohne Maske will Kontrolleur „die Nase brechen“ - Strafverfahren wegen Bedrohung

Erst weigerte sich der Mann, seine Schutzmaske zu tragen. Dann verwandelte sich seine Uneinsichtigkeit in Aggressionen gegen den Zugbegleiter. Seine Drohungen waren heftig.

Iserlohn - Ein Mann aus dem Märkischen Kreis ist am Donnerstag auf seiner Zugreise mit der Regionalbahn 53 gleich mehrfach auffällig geworden. Es fing damit an, dass der Mann das Tragen seiner Schutzmaske verweigerte und damit gegen die Corona-Schutzverordnung verstieß.

medizinischer ArtikelMund-Nasen-Schutz
ZweckMinderung der Tröpfchenfreisetzung
Tragen an Bahnhöfen in NRWverbindlich
Bußgeld bei Verweigerung150 Euro (NRW-weit) / bis zu 25.000 in Düsseldorf

Maskenverweigerer bedroht Zugbegleiter: Mann zeigt sich widerspenstig und aggressiv

Ein Zugbegleiter machte den 48-Jährigen auf sein Vergehen aufmerksam und forderte ihn auf, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Der Mann aus Iserlohn zeigte sich widerspenstig und weigerte sich auch weiterhin.

Doch damit nicht genug. Der Maskenverweigerer begann in der Folge, den Zugbegleiter zu bedrohen. Konkret drohte der Mann aus Iserlohn dem Zugbegleiter damit, ihm den „Kopf abzuhauen und ihm die Nase zu brechen“. So schilderte es der Zugbegleiter den Bundespolizisten, die wenig später zum Bahnhof Schwerte gerufen wurden.

Beide Personen konnten die Personen am Bahnhof Schwerte antreffen, woraufhin der Zugbegleiter seine Sicht der Dinge vortrug. Der Mann wollte sich zu den Vorwürfen nicht weiter äußern.

Ein Mann aus dem Märkischen Kreis weigerte sich, seine Schutzmaske zu tragen und bedrohte zudem den Zugbegleiter mit heftigen Worten.

Maskenverweigerer bedroht Zugbegleiter: Anzeige und Strafverfahren für Mann aus Iserlohn

Nun erwartet den Mann neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige aufgrund der fehlenden Schutzmaske auch ein Strafverfahren wegen Bedrohung. Die Polizei ermittelt nun gegen den 48-Jährigen, der ursprünglich nach Dortmund unterwegs war.

Maskenverweigerer sind keine Seltenheit. Erst kürzlich verweigerte ein Mann aus Geseke das Tragen einer Schutzmaske an einem öffentlichen Bahnhof. Als ihn die Polizei daraufhin rüffelte, klagte der dunkelhäutige Mann gegen Rassismus seitens der Polizei.

In Düsseldorf wurden jüngst die Strafen gegen Maskenverweigerer sogar noch verschärft. In NRW gilt eigentlich ein Bußgeld von 150 Euro für diejenigen, die ihren Mund-Nasen-Schutz nicht tragen wollen, obwohl sie es müssen. Im Stadtgebiet Düsseldorf können jetzt sogar bis zu 25.000 Euro fällig werden. Alle aktuellen Informationen zur Maskenpflicht oder aktuellen Corona-Entwicklungen in NRW gibt es hier. Bei sich ständig verändernden Regeln und Maßnahmen fällt es schwer, den Überblick zu behalten.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach / dpa

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