Dortmunder Polizei beschlagnahmt den Wagen

Maserati-Fahrer (23) zweimal zu schnell, ohne Führerschein und mit billiger Ausrede 

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Symvolfoto

Ein 23-jähriger aus Kamen ist der Dortmunder Polizei gleich zweimal aufgefallen - in einem Maserati, viel zu schnell, ohne Führerschein und mit derselben billigen Ausrede. Auf dem Beifahrersitz saß ein Bergkamener (19), der zwischendurch das Steuer des Wagens übernahm.

Die Polizei hat den Sportwagen eines 23-jährigen Fahrers zweimal angehalten und schließlich beschlagnahmt. Der junge Mann war in der Dortmunder Innenstadt mit hohem Tempo aufgefallen.

Der 23-jährige Kamener stieg dem Bericht zufolge am Samstag gegen 22 Uhr in einer Seitenstraße des Ostwalls vor den Augen der Polizei aus dem Maserati - und behauptete sogleich, nicht am Steuer des Sportwagens gesessen zu haben. Eine Fahrerlaubnis konnte der Mann demnach nicht vorzeigen. Polizisten untersagten dem Kamener daraufhin die Weiterfahrt.

Der vorherige Beifahrer, ein 19-Jähriger aus Bergkamen, nahm auf dem Fahrersitz Platz und fuhr davon. 

30 Minuten später fällt das Auto wieder auf - mit altem Bekannten 

"30 Minuten später fiel der in Oberhausen geliehene Maserati erneut auf. Abermals in der Innenstadt und erneut mit hohem Tempo. Am Steuer saß wieder der 23-Jährige. Die Polizisten folgten dem Mietwagen vom Schwanenwall bis zu einer Tankstelle an der Bornstraße, wo der 23-Jährige den Maserati auftanken wollte", schildert die Polizei das weitere Geschehen.

Derselbe Fahrer, dieselbe Ausrede

Wieder behauptete der Mann, nicht am Steuer gesessen zu haben. Dazu wertete die Polizei auch Videoaufnahmen aus. 

Insgesamt zeigte sich der 23-Jährige uneinsichtig. Da der Fahrer innerhalb von 30 Minuten zweimal ohne Fahrerlaubnis am Steuer eines Pkw gesessen hat, beschlagnahmte die Polizei zur Vermeidung weiterer Straftaten den Sportwagen, heißt es weiter.

"Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat. Die Polizei ermittelt deshalb gegen den 23-Jährigen aus Kamen", so das Fazit.

Endstation Busbahnhof - wegen Alkoholkonsums im Dienst

Für einen anderen Verkehrsteilnehmer war Endstation am Busbahnhof Schwerte. Der Linienbus-Fahrer (52) aus Aachen ist am Montagabend des Alkoholkonsums im Dienst überführt worden und muss sich auf empfindliche Konsequenzen einstellen.

Ein 20-jähriger aus Münster prallte mit seinem Kleintransporter gegen einen Baum. Wie sich dann herausstellte, war der Wagen nicht versichert. -eB

Quelle: wa.de

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