Mann stirbt nach Raubüberfall in Havixbeck

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HAVIXBECK/MÜNSTER - Vier Tage nach einem Überfall auf einen Geschäftsmann in Havixbeck im Kreis Coesfeld ist der 62-Jährige am Wochenende in der Uniklinik Münster gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, gehen die Ermittler nach der Obduktion des Opfers von einem Raubmord aus.

"Körper, Gliedmaßen und Kopf zeigen deutlich Einwirkung stumpfer Gewalt", erklärte Oberstaatsanwalt Heribert Beck. Spuren am Hals des Opfers ließen den Schluss zu, dass der Mann gedrosselt oder gewürgt wurde. Ob dies zum Tod des Mannes geführt habe, müssten weitere Untersuchungen zeigen.

Der Geschäftsmann war am 19. März am späten Abend vor seinem Haus von zwei Männern überfallen worden. Mit einer Schusswaffe erpressten sich die Täter den Zugang in die Wohnung. Dort forderten sie Bargeld. Weshalb der Mann dann zusammenbrach, war bis zur Obduktion unklar. Die Ehefrau hatte zwar den Überfall bemerkt, hatte aber nicht das genaue Geschehen beobachtet. Mit einer geringen Menge Bargeld und zwei Handys waren die Männer entkommen.

Quelle: wa.de

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