NRW macht weniger Schulden als geplant

DÜSSELDORF ▪ Die Steuern sprudelten in NRW im Jahr 2011 noch kräftiger als erwartet. 41,1 Milliarden Euro flossen in die Landeskasse – 840 Millionen Euro mehr als eingeplant und 3,1 Milliarden mehr als im Vorjahr.

Der vorläufige Haushaltsabschluss für 2011 weise deshalb eine Neuverschuldung von 3 Milliarden Euro aus, sagte gestern NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD). Eingeplant waren 4,8 Milliarden Euro. Auch Minderausgaben von 960 Millionen Euro hätten zu dem „durch und durch erfreulichen Ergebnis“ beigetragen. Projekte seien zeitlich gestreckt worden, weniger Beschäftigte als veranschlagt in Pension gegangen und die Zinsentwicklung sei positiver verlaufen als angenommen. Für 2012 rechnet Walter-Borjans nochmals mit einem Anstieg der Steuereinnahmen auf 43,1 Milliarden Euro. Der Arbeitsmarkt in NRW sei trotz Eurokrise weiterhin robust.

Quelle: wa.de

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