Probleme seit Jahren

SOS-Kinderdorf am Pranger - Nachbar beschwert sich: "Das ist doch lebensgefährlich"

Barbie-Beine oder kaputte Fußbälle: Ein Ehepaar möchte solche Fundstücke nicht mehr im Garten haben.
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Barbie-Beine oder kaputte Fußbälle: Ein Ehepaar möchte solche Fundstücke nicht mehr im Garten haben.

Kinder toben, lachen und erproben Grenzen. So auch im SOS-Kinderdorf. Doch ein Ehepaar aus der Nachbarschaft fühlt sich dadurch belästigt.

  • Ehepaar wohnt neben SOS-Kinderdorf
  • Es beschwert sich über Spielzeuge im Garten
  • Kinderdorf verteidigt sich

Lüdenscheid – Christel und Dieter Opitz reicht es. Seit mehr als 40 Jahren wohnen sie an der Fontanestraße direkt neben dem Bolzplatz des SOS-Kinderdorfes in Lüdenscheid (NRW). Dort spielen Kinder – klar. „Aber was sich hier abspielt, das ist ganz fürchterlich“, sagt Christel Opitz.

Von der Leitung des SOS-Kinderdorfes fühlen sie sich mit ihrer Meinung und ihren Bitten als Nörgler abgestempelt, berichtet come-on.de*. Barbiepuppen-Beine, kaputte Fußbälle, zerstörtes Spielzeug, leere Getränkedosen, Stöcke und dann immer wieder auch Steine. Wenn Christel und Dieter Opitz durch ihren Garten gehen, könnten sie gleich einen Mülleimer mitnehmen. Denn irgendetwas liegt immer in ihrem Garten. „Woher das Zeug kommt? Das schmeißen die Kinder vom Bolzplatz des SOS-Kinderdorfes aus über den Zaun in unseren Garten“, sagt Christel Opitz. Immerhin ein stabiler Metallzaun von gut sechs Metern Höhe. 

„Das passiert nicht aus Versehen, sondern ganz absichtlich“, ist sich Christel Opitz sicher. Denn sobald das Ehepaar in seinem Wintergarten sitzt oder in seinem Garten arbeitet, fliegen Gegenstände auf sein Grundstück. „Das ist doch lebensgefährlich“, sagen Christel und Dieter Opitz. Doch diese Vorwürfe lässt das SOS-Kinderdorf nicht auf sich sitzen und bezieht Stellung bei unseren Kollegen von come-on.de*.

*come-on.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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