Nach dem Lkw-Unfall auf der A44:

B63 von Werl nach Hamm lange Zeit rappelvoll

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Lkw an Lkw: Rund um Werl ging nichts mehr.

[UPDATE 16.10 UHR] HAMM/WERL - Die Aufräumarbeiten auf der A 44 sind nach dem Lkw-Unfall vom späten Montagabend abgeschlossen. Die Vollsperrung in Richtung Dortmund zwischen Kreuz Werl und Unna-Ost wurde gegen 13.30 Uhr aufgehoben. Massive Beeinträchtigungen gab es  auch auf der B63 zwischen Werl und Hamm und auf der B1 in Richtung Unna.

Ein Kühltransporter, der mit Lauch beladen war, kam am Montag um 23.49 Uhr auf der A 44 zwischen den Autobahnkreuzen Unna-Ost und Werl aus bisher unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab. Am Steuer saß ein 23-jähriger Portugiese.

Seinen Angaben zufolge geriet der LKW ohne jegliche Fremdeinwirkung ins Schleudern und durchbrach die Mittelleitplanke. Der Sattelzug der Marke Iveco fiel auf die Seite und blockierte zunächst beide Fahrtrichtungen.

Der Fahrer und sein Beifahrer verletzten sich schwer, sie wurden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ob eine technische Ursache zum Ausbrechen des Sattelzuges geführt hat, ist derzeit noch unklar. Der Lkw wurde zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt.

Die Bergung des Lkw, die Reinigung der Fahrbahnen (es waren in nicht unerheblicher Menge Betriebsstoffe ausgelaufen) sowie die Reparaturarbeiten an der Mittelleitplanke dauerten bis in die frühen Nachmittagstunden an.

Seit ca. 13.30 Uhr sind beide Fahrtrichtungen wieder zweispurig befahrbar. Die Arbeiten an der Mittelleitplanke dauern jedoch noch an. Der Sachschaden beläuft sich auf gut 50.000 Euro, so die Polizei.

Lkw-Unfall auf A44 verursacht Stau von Werl bis Hamm

Die Umleitungsstrecken waren zunächst noch voll. Lange Staus bildeten sich auf der B63 (Werler Straße) und auf der B1. Auf der B63 zwischen Werl-Nord und Rhynern gab es ebenso mehrere Kilometer Stau wie auf der B1 von Werl in Richtung Unna.

Eine Funkstreife der Polizei Hamm fuhr die B63 eigens noch einmal ab, um ein aktuelles Bild von den Verkehrsverhältnissen zu bekommen. Danach bestätigte Pressesprecherin Anne Providence: "Die Bundesstraße ist tatsächlich immer noch rappelvoll." Autofahrer mussten also viel Geduld mitbringen. - she/ecke

Quelle: wa.de

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