"Maßnahmen greifen"

LKA-Chef rechnet mit Rückgang der Einbrüche

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Uwe Jacob, der Chef des Landeskriminalamts in NRW

DÜSSELDORF - Nach einem jahrelangen Anstieg bei den Wohnungseinbrüchen in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich 2014 erstmals wieder ein leichter Rückgang ab. "Unsere Maßnahmen greifen", sagte der Chef des Landeskriminalamts, Uwe Jacob, der Deutschen Presse-Agentur.

So sei die Zahl der Taten durch mobile Intensivtäter "dramatisch zurückgegangen". Der nordrhein-westfälischen Polizei sei es gelungen, 470 Profi-Einbrecher zu identifizieren und weit mehr als 100 von ihnen in Untersuchungshaft zu bringen.

"Motiv" scheine eine Erfolgskonzept zu sein

Die von der NRW-Polizei verfolgte Strategie mit dem Namen "Motiv" ("Mobile Täter im Visier) scheine "ein Erfolgskonzept zu sein", sagte Jacob.

Rückgang im Rheinland, Anstieg in Westfalen

Die Zahl der Wohnungseinbrüche war in Nordrhein-Westfalen bereits im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres um rund 1500 Fälle oder rund fünf Prozent auf 29.100 Fälle gesunken. Während die Zahlen im Rheinland deutlich rückläufig waren, stiegen sie in Westfalen allerdings an.

In Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 55.000 Einbrüche und Einbruchversuche registriert. NRW lag damit im Bundesvergleich unter den Flächenländern an der Spitze - pro Einwohner wurde nur in den Stadtstaaten mehr eingebrochen. Gleichzeitig stieg die Zahl der gescheiterten Einbrüche auf einen Anteil von 41 Prozent - weil die Bürger bei der Sicherheit nachlegen. - lnw

Quelle: wa.de

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