Polizei zieht "weitestgehend erfolgreiche" Bilanz

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Bei den Demonstrationen in der Dortmunder Innenstadt am Samstag blieb es verhältnismäßig ruhig.

DORTMUND - Die Dortmunder Polizei zieht "eine weitestgehend erfolgreiche Zwischenbilanz" zu den links- und rechtsradikalen Demonstrationen am Samstag in der Innenstadt.

"Weitestgehend" deshalb, weil neun Einsatzkräfte durch Pyrotechnik, Tritte, Schläge und das Bespritzen einer ätzenden Flüssigkeit verletzt wurden. Die meisten Beamten wurden leicht verletzt. Eine Polizistin erlitt durch einen Böllerwurf ein Knalltrauma, musste im Krankenhaus behandelt werden und war nicht mehr dienstfähig.

Neun Demonstranten wurden in Gewahrsam, eine Person vorläufig festgenommen. Diese Maßnahmen "erfolgten überwiegend im Zusammenhang mit dem Aufzug des linksextremen Spektrums" in der Dortmunder Innenstadt. Die linksautonomen Täter versuchten Polizeisperren zu durchbrechen, leisteten Widerstand gegen Polizisten, bewarfen sie mit Pyrotechnik, einem Bengalo und traten auf die Beamten ein. Gegen die Täter wurden Strafverfahren eingeleitet.

An den Versammlungen der Partei "Die Rechte" nahmen rund 1000 Personen teil, darunter zirka 280 aus dem Bereich "HoGeSa" (Hooligans gegen Salafisten). Die Teilnehmerzahl verringerte vor Ende der Versammlung schnell. Es wurden zwei Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und das Vereinsgesetz eingeleitet. - eB

Quelle: wa.de

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