Lichterspektakel bei der Landesgartenschau

Hemer-Wenn es dunkel wird, erlebt die Landesgartenschau ab Freitag, 17. September einen ganz besonderen ZAUBER DER VERWANDLUNG: Lampen, Leuchten, Lichtspiele und Projektionen lassen die Sträucher, Bäume und Gebäude in bunten Farben „erblühen“. Mit dem „Lichtgarten“ setzt die Landesgartenschau ein weiteres Highlight in ihrem Veranstaltungsprogramm – ein echter Geheimtipp für Romantiker und Hobbyfotografen.

 Und natürlich die beste Gelegenheit, die LGS noch mal in einem völlig anderen Licht zu erleben. Rot, gelb, grün, blau, gestreift, kariert, schattiert: Die Illuminationsexperten Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif (F & H Event Company, Unna) treiben ein buntes Lichterspiel. „Beim Lichtgarten sollen nicht nur die Lichteffekte im Park, sondern auch die Augen der Besucher leuchten“, geben die Organisatoren das Ziel vor. Um das zu erreichen, binden sie die Parkgäste aktiv ins Geschehen ein: Kaleidoskop, Schattenspielwände, eine Tretlichtorgel und Phosphorplatten, die einen Handabdruck leuchten lassen, laden zum Experimentieren mit Lichteffekten ein. Das Areal vom Himmelsspiegel bis zum Jübergturm wird sich mit Hilfe von rund 450 Leuchtkörpern und etwa 4.000 Metern Stromkabeln in ein leuchtendes Szenario verwandeln. Mit Scheinwerfern, Leuchtobjekten, Lichtinstallationen und Lichtleitfasern werden sich die Illuminations-Experten auf dem Gelände so richtig austoben. „Hier ist es spannend, dass es neben der abwechslungsreichen Vegetation auch interessante Gebäude wie den Jübergturm oder die alten Kasernengebäude gibt, die in die Lichtkulisse eingebaut werden“, freuen sich die Lichtkünstler über die hervorragenden Voraussetzungen.

Der Rundweg durch den „Lichtgarten“ beginnt auf dem Forumsplatz. Gleich zu Beginn wartet ein echtes Illuminations-Highlight auf die Besucher: Der Himmelsspiegel wird in ein so genanntes Hydro-Schild verwandelt; feiner Wassernebel wird versprüht, in diesen Nebel wird der eigens produzierte Film „Motion“ projiziert. Vorbei an den eindrucksvoll ins Licht gerückten Rasentreppen und den in abstrakte Kunst getauchten Kasernengebäuden geht es weiter Richtung Himmelstreppe. „Am Fuße der Treppe haben wir einige Mitmach-Spiele aufgebaut“, erklärt Wolfgang Flammersfeld. Hier können die Gäste etwa ihren Schatten mittels einer Phosphor-Wand „einfrieren“. Auf dem zweiten Podest der Treppe führt die Lichtroute nach rechts Richtung Skatepark. Hier dominiert „Alltäglicht“, wie Flammersfeld es nennt: Kurios angeordnete Alltagsgegenstände wie Stühle oder Leitern säumen den Weg zum Rollgarten, wo etwa ein pulsierender Herzschlag die Besucher verzaubern wird. Zurück Richtung Himmelstreppe geht es über die Gärten der Bewegung, die – so viel sei verraten – den Gast mit Urlaubsstimmung Richtung Zick-Zack-Weg entlassen, der hoch zum Jübergturm führt. „Der Zick-Zack-Weg ist ebenfalls illuminiert und mit vielen lichttechnischen Überraschungen garniert“, weiß Lichtkünstler Reinhard Hartleif. Ist der Aufstieg geschafft, grüßen die Lichtgestalten Elvis, Michael Jackson und Marylin Monroe, bevor sich der Blick gen Himmel richtet: Hier thront der 23 Meter hohe Jübergturm in rosarot und grün – wer die 125 Stufen des neuen Hemeraner Wahrzeichens erklimmt, wird zum Abschluss mit einem grandiosen Blick über den Lichtgarten belohnt.

Die LGS bietet am 19., 22., 28. September sowie am 1., 2. und 3. Oktober jeweils ab 20.30 Uhr kostenlose Führungen durch den Lichtgarten an. Eine Anmeldung unter Tel. 02372/5506-135 ist erforderlich. Die Landesgartenschau Hemer ist vom 17. September bis 3. Oktober täglich von 19.30 bis 24 Uhr illuminiert. Die Kasse am Eingang Stadt ist in dieser Zeit bis 23 Uhr geöffnet. Der „Lichtgarten“ ist im Eintrittspreis zur Landesgartenschau enthalten. Ab 17 Uhr ist das Abendticket für 5 Euro erhältlich. Beginn: ab 19.30 Uhr Ort.

Quelle: wa.de

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