A2: Erst Lkw-Unfall, dann Bus ausgebrannt

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BAD OEYNHAUSEN - Auf der Autobahn A2 ist am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr bei Bad Oeynhausen ein Reisebus ausgebrannt. Alle 46 Insassen hätten sich unverletzt retten und auch noch ihr Gepäck bergen können, berichtete ein Polizeisprecher in Bielefeld. Die Brandursache sei noch unklar.

Vermutlich habe es sich um einen technischen Defekt an dem aus Lettland stammenden Reisebus gehandelt. Auf der in Fahrtrichtung Dortmund zwischen dem Autobahnkreuz Bad Oeynhausen und der Ausfahrt Exter komplett gesperrten Autobahn bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Der Verkehr wurde über das Autobahnkreuz Bad Oeynhausen in Fahrtrichtung A30 abgeleitet.

Wie es in der Polizei-Pressemitteilung heißt, bemerkte der Fahrer des lettischen Reisebusses den Brand und lenkte das Fahrzeug auf den Seitenstreifen. Außerdem hatten aufmerksame Verkehrsteilnehmer angesichts der Rauchentwicklung die Polizeu informiert.

Die 43 Fahrgäste sowie ein Ersatzfahrer und eine Servicekraft begaben sich sofort aus dem Fahrzeug und suchten zum Teil Schutz hinter den Schutzplanken. Bis zum Mittag liefen die Löscharbeiten der Feuerwehr. Offen ist noch, ob der Brand mit seiner Wärmeentwicklung den Asphalt in Mitleidenschaft gezogen haben könnte. Sollte dem so sein, könnte eine Reduzierung von drei auf zwei Fahrstreifen notwendig werden, mutmaßte der WDR auf seiner Internetseite.

Die Feuerwehr transportierte die lettischen Reisegäste, die sich auf dem Weg nach Paris befanden, zur Raststätte Lipperland Nord. Von dort sollte die Reise mit einem Ersatzbus fortgesetzt werden. An dem ausgebrannten Reisebus entstand laut Polizei Totalschaden.

Am Freitagabend gegen 21.20 Uhr war es auf der A2 ebenfalls in Richtung Dortmund ebenfalls zu einem Unfall gekommen. Ein 37jähriger LKW-Fahrer aus Litauen fuhr mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen, als sich etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Exter ein Rad am Auflieger löste. Ein nachfolgender 45-jähriger Autofahrer aus Bielefeld prallte mit seinem BMW gegen das rollende Rad. Durch den Aufprall wurde die 43-jährige Beifahrerin leicht verletzt.

Ein weiterer Pkw-Fahrer (41) aus Altenkirchen fuhr mit seinem Daimler-Benz über Trümmerteile. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Das Lkw-Rad wurde ca. drei Kilometer weiter auf dem Seitenstreifen liegend aufgefunden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt 8000 Euro, so die Polizei. - dpa/WA

Quelle: wa.de

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