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Schrecklicher Fund an der Ruhr: Wasserleiche als Vermisste (41) identifiziert

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Furchtbare Entdeckung in Essen: Die Leiche einer Frau wurde in der Nähe der Ruhr gefunden. Nach der Obduktion ist jetzt klar, wer sie ist.

Update vom 20. Mai, 20.33 Uhr: Die Frauenleiche, die vor wenigen Tagen an der Ruhr in Essen gefunden wurde, ist obduziert worden. Laut Polizei handelt es sich um die wochenlang vermisste 41-Jährige aus Essen. Sie war zuletzt Mitte Mai abends ganz in der Nähe der späteren Fundstelle gesehen worden. Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen liegen laut Polizei nicht vor. Die Rechtsmedizin Essen plane weitere Untersuchungen, um die Todesursache festzustellen.

StadtEssen
Fläche210,3 km²
Bevölkerung583.109 (2019)

Essen (NRW): Leiche einer Frau entdeckt - ist es eine lang Vermisste?

[Erstmeldung] Essen - Schrecklicher Fund in Essen (NRW): In der Nähe der Ruhr ist am Mittwochabend (25. Mai) die Leiche einer Frau gefunden worden. Die Identifizierung stehe noch aus, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag.

Die Obduktion solle voraussichtlich am Freitag sein. Die Todesursache sei ebenso noch unklar. Ob die Person gewaltsam starb, werde sich erst nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung sagen lassen, hieß es offiziell weiter.

Die Leiche wurde im Stadtteil Kupferdreh in der Nähe einer Brücke gefunden. Nach unbestätigten Informationen von Bild und WAZ handelt es sich um den Körper einer seit zwei Wochen vermissten Frau und Mutter (41.), nach der Mitte Mai mit großem Aufwand gesucht worden war. Sie war in der Nähe der genannten Brücke das letzte Mal gesehen worden. Ein Zusammenhang zu dem Vermisstenfall könne aktuell „weder bestätigt noch dementiert werden“, teilte die Polizei mit.

Eine Sondereinheit der Feuerwehr Iserlohn hat sich an der Suche in Essen beteiligt.
Eine Sondereinheit der Feuerwehr Iserlohn hat sich an der Suche in Essen beteiligt. © Berufsfeuerwehr Iserlohn

Am Mittwoch hatte ein Team der DLRG von Booten aus nach der vermissten Frau gesucht, in Absprache mit der Polizei. Es waren wohl auch die DLRG-Spezialisten, die die Leiche entdeckten. Bei der Suche kamen auch Spürhunde zum Einsatz. Auch die Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik (SE RHOT) der Feuerwehr Iserlohn war beteiligt.

Auch in Hagen wurde eine Frau tot aufgefunden. Die Mordkommission ermittelt. Das Obduktionsergebnis liegt jetzt vor. Nach dem tödlichen Schuss auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid hat ein Richter Haftbefehl gegen der mutmaßlichen Täter erlassen. Dieser soll erst 16 Jahre alt sein.

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