Polizei jagt Einbrecher

Hochbrisanter Einsatz für die Polizei - ihm folgt eine lebensgefährliche Flucht über die A 45

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Lüdenscheid  - Hochbrisanter Einsatz für die Polizei an der A 45: Mit einem starken Aufgebot jagten Beamte aus Lüdenscheid und umliegenden Wachen drei Einbrecher. Dann trifft einer von ihnen eine lebensgefährliche Entscheidung.

Einbrecher hatten am Donnerstag zwischen 8 und 15 Uhr die Terrassentür eines Hauses am Oberen Worthhagen in Lüdenscheid geknackt und unter anderem Schmuck mitgehen lassen.

Während Polizeibeamte den Sachverhalt aufnahmen, meldete sich ein Zeuge, der am Mittleren Worthhagen drei verdächtige Personen um die Häuser schleichen sah. 

Einbrecher trifft lebensgefährliche Entscheidung

Ein Tipp, der Gold wert war: Die Polizisten fanden die drei Männer, die beim Erblicken der Beamten sofort die Beine in die Hand nahmen. 

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Zur Unterstützung forderten sie Kollegen aus der Lüdenscheider und umliegenden Wachen an. Die Verdächtigen flüchteten in Richtung Osten, wo die Sauerlandlinie verläuft. 

Für einen 17-jährigen Lüdenscheider und einen 18-jährigen Neuenrader war dann nach längerer Verfolgung im Waldgebiet zwischen Buschhauser Weg und Fuelbecker Straße die Flucht zu Ende.  Die Polizisten stellten sie. 

Der Dritte, ein 16-jähriger Lüdenscheider, traf dagegen eine lebensgefährliche Entscheidung. Er flüchtete über die stark frequentierte A 45. 

Erst überquerte er kurz vor der Anschlussstelle Lüdenscheid die Fahrbahn in Richtung Frankfurt. Dann kletterte er über die Mittelleitplanke und rannte auch über die Fahrspur in Richtung Dortmund. Mehrere Pkws und ein Sattelzug mussten stark bremsen, um einen Unfall zu vermeiden.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Geholfen hat ihm dieser Wahnsinn aber nicht. Die Beamten liefen zwar nicht hinterher, dafür kamen ihm Beamte entgegen und nahmen ihn auf dem Seitenstreifen fest. 

Es kam niemand zu Schaden. Die drei Männer müssen sich nun wegen Wohnungseinbruchdiebstahls verantworten. Den 16-Jährigen erwartet außerdem ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. 

Der 16-jährige Lüdenscheider und der 18-jährige Neuenrader sind inzwischen wieder auf freiem Fuß, der 17-jährige Lüdenscheid befindet sich dagegen noch in Gewahrsam.

Quelle: wa.de

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