Lokführer mit Laserpointer verletzt

Die Polizei sucht einen Unbekannten in Unna, die am Ostermontag einen Lokführer mit einem Laserpointer geblendet haben. Der Laser hat das Auge des 27-Jährigen verletzt.

Gegen 20:40 Uhr fuhr die S-Bahn in den Bahnhof Unna-Königsborn ein. Dabei wurde der 27-jährige Triebfahrzeugführer von einem Unbekannten dermaßen mit einem Laserpointer geblendet, dass er einen stechenden Schmerz im rechten Auge verspürte.

Die Tat geschah aus einer im Gegengleis stehenden S-Bahn, die anschließend in Richtung Dortmund fuhr. Der Täter entkam unerkannt Da der Schmerz nicht nachließ und er die Sicherheit der Reisenden nicht gefährden wollte, begab sich der Triebfahrzeugführer in ärztliche Behandlung. Eine eingeleitete Nahbereichsfahndung nach dem Täter verlief bisher ergebnislos.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Zeugen des Vorfalls bittet die Bundespolizei sich unter der unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 zu melden.

Die Bundespolizeiinspektion Dortmund weist darauf hin, dass die Zweckentfremdung von Laserpointern zu absichtlichen Blendung eine Gefahr darstellt. Es handelt sich um keinen "Dummen Jungen Streich" Laser können in Einzelfällen die Netzhaut des Auges kurzfristig oder bleibend schädigen und die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Das Strafmaß für den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB), im Zusammenhang mit der Nutzung eines Laserpointers, sieht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © DPA

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare