Großdemo der Jäger am 18. März in Düsseldorf

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DÜSSELDORF - Orange ist die Farbe des Protests der Menschen aus dem ländlichen Raum, die „gegen Gängelungspolitik und Verschlechterungen im Tier-, Natur- und Artenschutz“ protestieren. Am 18. März ist es wieder soweit.

In NRW rufen der Landesjagdverband (LJV) und neun weitere Organisationen zu einer Großdemonstration auf, bei der die Teilnehmer am 18. März vor dem Düsseldorfer Landtag ihren Widerstand gegen die ökologische Jagdreform deutlich machen sollen.

Eine Prognose, wie viele in signalfarbener Warnkleidung – Schals, Kappen und Jacken – ihren Unmut über die Änderungen des Landesjagdgesetzes deutlich machen wollen, mochte LJV-Sprecher Andreas Schneider nicht abgeben. „Wir möchten zur richtigen Zeit ein Signal an den Landtag senden“, erläutert er die Terminwahl am nächsten Plenumstag des Parlaments. Bis Ende Mai soll der Landesgesetzgeber die Änderungen, die unter anderem ein Verbot der Baujagd und die Wiedereinführung der Jagdsteuer vorsehen, beschließen. Denn Ende Juni läuft das geltende Jagdgesetz aus.

Nach den landesweit fünf Regionalkonferenzen, bei denen gegen Jahresende landesweit über 13 000 Kritiker gegen die von Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) vorgelegten Vorschläge demonstriert haben, werden die Themen jetzt bei lokalen Veranstaltungen der Kreisjägerschaften aufgegriffen und diskutiert.

Außerdem gibt es ab sofort „Mittwochsmärsche“ von Jägern, bei denen sie auf ihre Anliegen aufmerksam machen. Darüber hinaus habe es bisher etwa 20 Anlässe gegeben, bei denen öffentliche Auftritte von Landespolitikern genutzt worden seien, um den Widerstand der Jägerschaft gegen die Novellierung zu verdeutlichen. Zuletzt beim Politischen Aschermittwoch der NRW-SPD in Schwerte, als Landtagsfraktionschef Norbert Römer versprach, die Anliegen der Waidmänner im Parlament aufgreifen zu wollen. - vor

Quelle: wa.de

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