Landesgartenschau in Hemer verstärkt Wachdienst

LAGA Hemer

HEMER Fast 30 000 Besucher am Samstag und Sonntag, am Montag 2986, gestern bis 14 Uhr 1433 – nicht nur das Wochenende war phänomenal gut, wie Hemers Bürgermeister Michael Esken gestern noch einmal bilanzierte, auch der Start in die erste Woche verlief auf der Landesgartenschau vielversprechend. Zeit zum Durchpusten gab es für die Verantwortlichen aber noch nicht. „Wir sind jetzt auf dem Boden der Realität zurück“, so Esken.

 Das heißt: Es wird genau geschaut, wo – trotz der überwältigend positiven Resonanz – nachgebessert werden muss. Was sich bereits nach den ersten Tagen herausgestellt hat, ist: Die Leute laufen nicht alle da her, wo sie sollen. Den aussichtslosen Versuch, das zu unterbinden, will man in Hemer gar nicht erst unternehmen. Vielmehr will das LGS-Team den Besuchern folgen und die entstandenen Trampelpfade mit Rindenmulch so abdecken, dass sie auch bei schlechtem Wetter mehr oder weniger trockenen Fußes zu bewältigen sind. Anders als geplant nehmen die meisten Menschen vom Eingang Deilinghofen aus auch nicht den bequemen Weg Richtung Park der Sinne und Städtemosaik, sondern wählen die direkte Verbindung zwischen Cafe Kaja und Waldspielplatz Zwergengold – für Rollstühle und Kinderwagen nicht geeignet. „Wir werden hier sehr schnell eine Rampe mit sechsprozentiger Steigung anlegen“, so Baugeschäftsführer Heiner Pierenkämper – eine Reaktion auf laut gewordene Kritik. Ein vielfacher Wunsch wird ab Freitag erfüllt: Dauerkartenbesitzer können ab dann auch nach Kassenschluss bis zum Anbruch der Dunkelheit auf das Gelände. Die Beschilderung auf dem Gelände und in der Stadt wird ergänzt, Aschenbecher und Mülleimer werden dem Nutzerverhalten entsprechend umgesetzt – und teils erhebliche Schäden an den Spielgeräten müssen beseitigt werden. Der Besucherandrang und Vandalismus haben bereits in den ersten Tagen deutliche Spuren hinterlassen. Zukünftig wird der nächtliche Wachdienst verstärkt. Nicht immer so, wie es hätte sein sollen, aber insgesamt gut lief es in der Gastronomie, so Werner Schulte von „Genuss am Felsenmeer“. Die Besucher waren gut gelaunt. „Es herrscht einfach eine tolle Stimmung“, so Bürgermeister Michael Esken. Und das soll so bleiben. Die ersten Reisegruppen kommen heute, 25 000 Essen sind für die kommenden Wochen bereits gebucht. higo

Quelle: wa.de

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