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Ärger um KVB-Rad: Müssen Kunden zahlen, obwohl es keine Leihräder mehr gibt?

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Ein Mann fährt auf einem Leihfahrrad der KVB durch Köln
Die Geschäftsbereiche der KVB-Räder wurden eingeschränkt, Kunden sollen trotzdem zahlen (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

Nextbike hat das Geschäftsgebiet der KVB-Räder in Köln aufgrund von Vandalismus eingeschränkt. Was bedeutet das für Abokunden? Müssen sie weiter zahlen?

Köln – Viele Kölner nutzen das KVB-Rad, um schnell von A nach B zu kommen. Doch jetzt gibt es Ärger um das Leihrad in Köln*. Denn die Betreiber Nextbike und KVB* haben aufgrund von Vandalismus das Geschäftsgebiet eingeschränkt. Kunden, die ein Abo für das KVB-Rad abgeschlossen haben, sollen trotzdem zahlen. „Gemäß unserer AGB steht es uns frei, das Bediengebiet individuell anzupassen. In diesem Fall war dies der einzig mögliche Schritt, um dem Vandalismus Einhalt zu gebieten und das Bike-Sharing System in Köln zu erhalten“, erklärt das Unternehmen Nextbike auf Nachfrage von 24RHEIN mit.
24RHEIN* hat bei Rechtsanwalt Christian Solmecke nachgefragt, ob Abokunden ihr Geld für das KVB-Rad zurückbekommen.

Immerhin können die Nutzer unter Umständen die KVB-Räder aktuell gar nicht – oder nur stark eingeschränkt nutzen. Und das könnte noch einige Zeit andauern. Immerhin ist aktuell jedes zweite Rad von Nextbike außer Betrieb. (jw) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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