"Kürzeste Route" war nicht die beste: Mann verirrt sich im Wald

BAD BERLEBURG - Per Navi ins Nirgendwo: Im tief verschneiten Rothaargebirge hat sich am Sonntagabend ein Autofahrer von seinem Navigationsgerät auf unpassierbare Wege leiten lassen.

Der Mann aus Meschede musste schließlich mit seinem Wagen von einem Waldweg geschleppt werden.

Der 20-jährige Fahrer hatte für seinen Weg von Bad Berleburg ins sauerländische Meschede im Navi die Option "kürzeste Route" gewählt - "ein fataler Fehler", wie Polizeisprecher Stefan Trelle von der Kreispolizei im Hochsauerlandkreis am Montag bemerkte. "Das ist hier in der Gegend ganz gefährlich."

Die freundliche Navi-Stimme mit bester Ortskenntnis leitete den Fahrer wie gewünscht auf kürzestem Wege Richtung Meschede - über schmale Feldwege immer tiefer in den Wald. Einheimische wählen normalerweise die Bundesstraßen um die Berge herum. Auf einem zugeschneiten Pfad bei Kühhude fuhr sich das Auto schließlich fest. Anhand der Navi-Koordinaten konnte die Polizei den Mann zwar relativ schnell aufzuspüren. Mit dem Polizeiwagen gelang es den Beamten allerdings nicht, bis zur Unfallstelle vorzudringen. Ein Abschleppwagen befreite Mann und Auto schließlich und brachte sie zurück auf befahrbare Straßen. - lnw

Quelle: wa.de

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