NRW kritisiert verschärften Gesetzentwurf zu Fracking

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DÜSSELDORF - Der Bund will schnell über das umstrittene Fracking entscheiden. In NRW aber brodelt trotz eines verschärften Gesetzentwurfs des Bundesumweltministeriums weiter Widerstand.

Nordrhein-Westfalen geht der überarbeitete Gesetzentwurf der Bundesregierung zum umstrittenen Fracking nicht weit genug. "Der Gesetzentwurf ist unzureichend und erfüllt nicht die vom Bundesrat verabschiedeten Anforderungen", kritisierte NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) und bestätigte Medienberichte. Die Länder hatten den Bund Anfang Februar aufgefordert, strenge Auflagen für die Gasgewinnung aus tiefen Gesteinsschichten zu erlassen. Fracking mit Chemikalien sollte verboten bleiben, bis die Risiken restlos geklärt seien.

Union und FDP wollen noch vor der Bundestagswahl eine Regelung finden und hatten dazu Anfang des Jahres einen Gesetzentwurf vorgelegt. Nach Einwänden auch aus Reihen der Union war der Entwurf des Bundesumweltministeriums überarbeitet worden. Die verschärfte Version sieht nun vor, dass Wasserschutzgebiete und Heilquellengebiete ebenso tabu sein sollen wie Bohrungen von außerhalb unter Wasserschutzgebiete. Trinkwassergewinnungsgebiete werden stärker ausgeklammert. - dpa

Quelle: wa.de

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