"Inklusion mit Brechstange" - Ministerin sieht aber Erfolge

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Düsseldorf - Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat Kritik an einer angeblich überhasteten Inklusion zurückgewiesen.

Es gebe zwar viele Lehrer in NRW, die sich für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung nicht ausreichend gerüstet fühlten, räumte Löhrmann am Donnerstag im Landtag ein. Im Ländervergleich könne sich NRW mit dem bisher Geleisteten aber gut sehen lassen, die Rahmenbedingungen seien richtig, das Land werde seine Anstrengungen für Schulen und Kinder fortsetzen. "Inklusion ist ein Kinderrecht, sie ist kein Kinderspiel."

Die CDU kritisierte eine "Inklusion mit der Brechstange". Seit diesem Schuljahr gilt ein schrittweiser Rechtsanspruch für behinderte Kinder auf inklusiven Unterricht - zunächst in den Klassen eins und fünf. Für die FDP-Fraktion bemängelte Yvonne Gebauer eine überstürzte Umsetzung ohne Qualitätsstandards und ausreichendes Personal. Eltern, Lehrer und Schulen beklagten unzulängliche Bedingungen. "Die anfangs spürbare Unterstützung schlägt immer stärker von Ernüchterung in Empörung um." Bundesweit fühlen sich Lehrkräfte laut Umfrage des Lehrerverbands VBE mehrheitlich schlecht vorbereitet auf die Inklusion. - dpa

Quelle: wa.de

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