Krätze-Alarm in Lemgo - Schule geschlossen

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Symbolbild

LEMGO - In Lemgo ist bei vier Jugendlichen die Krätze aufgetreten. Die vier leben in einem Wohnverbund der Stiftung Eben-Ezer. Vorsorglich wurden die Topehlen-Förderschule und verschiedene Einrichtungen vorläufig geschlossen, wie die diakonische Stiftung mitteilte.

Die Förderschule mit ihren rund 130 Schülern ist bereits seit Montag zu. Am Freitag sollte bei 300 bis 400 Menschen aus dem Umfeld der Jugendlichen die Vorbeugung gegen die Hautkrankheit beginnen, sagte Stiftungssprecherin Ingelore Möller.

Die vier Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren haben sich mit der "Scabies norvegica" infiziert. Krätze sei eine ungefährliche und gut zu behandelnde Krankheit, "wenn man sich genau an den Behandlungsplan hält", hieß es. Im Therapeutischen Zentrum der Stiftung wurden Anti-Krätze-Lotion und -Salbe ausgegeben. Die Behandlung ist je nach Präparat nach höchstens drei Anwendungen abgeschlossen. Ohne ihren Wirt, den Menschen, sterben die Milben innerhalb von ein bis zwei Tagen ab.

Verursacher der Krätze sind winzige Parasiten, sogenannte Krätzmilben. Sie graben kleine Gänge in die Haut und legen dort ihre Eier ab. Der starke Juckreiz verleitet zum Kratzen, daher der Name der Krankheit. Wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen sind, ist das Infektionsrisiko besonders hoch. - lnw

Quelle: wa.de

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