Kölner Polizei arbeitet Hooligan-Krawalle auf

KÖLN - Bei der Kölner Polizei hat eine Ermittlungsgruppe damit begonnen, die von Gewalt und Ausschreitungen begleitete Hooligan-Demonstration vom Sonntag aufzuarbeiten. 25 Beamte aus verschiedenen Bereichen hätten begonnen, umfangreiches Foto-und Videomaterial zu sichten, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag.

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Ziel sei es, weitere Straftaten aufzudecken und Straftäter zu identifizieren. Hooligans und Rechtsextreme hatten sich mit der Polizei Straßenschlachten geliefert. Dabei waren 49 Beamte verletzt worden.

1300 Einsatzkräfte standen 4800 Kundgebungs-Teilnehmern gegenüber. Zwischenzeitlich waren 17 Teilnehmer in Gewahrsam genommen worden, Haftbefehle gab es nicht.

Mehrere Medien zitierten Kölns Oberbürgermeister und früheren Polizeipräsidenten Jürgen Roters mit kritischen Worten. "Als Oberbürgermeister habe ich ein großes Interesse daran zu erfahren, nach welchen Kriterien der Polizeipräsident die Entscheidung getroffen hat, diese Hooligan-Demonstration zuzulassen und nicht zu verbieten", sagte er demnach.

Offenbar sei Köln von den Urhebern gezielt ausgewählt worden, weil sie sich ein großes mediales Echo erhofften. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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