Kölner Bummler: Langes Warten aufs Wahlergebnis

KÖLN ▪ Es dauerte bis weit nach 2 Uhr, bis die Landeswahlleiterin gestern das mit Hochspannung erwartete vorläufige amtliche Endergebnis präsentieren konnte.

Grund für die Verzögerung war die Stadt Köln, wo es ewig dauerte, bis die Ergebnisse von drei Wahlkreisen feststanden. Schon bei der letzten Bundestagswahl hatten die Kölner als allerletzte ihre Ergebnisse übermittelt. Kann man in der Domstadt nicht richtig zählen? „Doch, natürlich“, versicherte eine Sprecherin der Stadt. Sehr viel sei auch gar nicht schief gelaufen: „Bis 22 Uhr hatten wir 98 Prozent aller Stimmbezirke erfasst – und waren frohen Mutes.“ Dann aber habe es in sieben Stimmbezirken Probleme gegeben, was zum Teil auch den komplizierten Auswertungsbögen geschuldet sei: „Da gab es Unstimmigkeiten, es wurde nachgezählt, dann haben sich die Leute festgezählt. Das gibt unglaubliche Verzögerungen.“ Dies sei ärgerlich, in einer Großstadt wie Köln aber auch nicht ungewöhnlich: „Wir hatten 420 000 Stimmen auszuwerten.“ Trotz der erneuten Panne wolle Köln aber am Prinzip festhalten, die Stimmen nicht von Profis, sondern von „normalen Bürgern“ auszählen zu lassen: „Der Souverän soll zählen.“ ▪ hd

Quelle: wa.de

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