Besucher-Magnet für Duisburger Zoo

Süß, niedlich, flauschig: Koala-Baby verzückt alle

+

DUISBURG - Kleines Fellknäuel mit Knopfaugen. Das Koala-Baby im Duisburger Zoo hat die besten Voraussetzungen, ein Besuchermagnet zu werden. Die Ruhrgebietsstadt ist ein Zentrum der Koala-Aufzucht in Europa.

Im Duisburger Zoo geht ein Koala-Baby auf Entdeckungstour: Das vor rund sieben Monaten geborene Jungtier verlässt immer häufiger den Beutel seiner Mutter und zeigt sich damit endlich den Besuchern. Beim Zusammentreffen mit anderen Koalas sei das 350 Gramm schwere Jungtier alles andere als scheu, gab der Zoo auf seiner Internetseite bekannt.

Noch ist das Baby namenlos. Im Internet auf der facebook-Seite des Zoos (https://www.facebook.com/ZooDuisburg) kann über den Namen abgestimmt werden. Zur Auswahl stehen dabei Barani, Woomera und Yiribana - alles Namen aus der Sprache eines Volksstammes der Aborigines aus Australien.

Eora, die Mutter des kleinen Koala-Mädchens, stammt aus einem Tierpark in Frankreich und ist seit 2013 im Duisburger Zoo zuhause. Es ist ihr erstes Baby. Vater ist Irwin, ein Koala der zur gleichen Zeit aus dem australischen Zoo Taronga nach Duisburg gebracht wurde. Im Duisburger Zoo leben zur Zeit insgesamt elf Koalas.

Der Zoo ist in ganz Europa für seine Koala-Aufzucht bekannt. Seit 1994 konnten dort etwa 30 Jungtiere aufgezogen werden. Einige Tiere wurden an andere Zoos in Europa weitergegeben. Seit November 2013 gibt es auch im Dresdner Zoo zwei Koalas, sagte Zoo-Mitarbeiter Volker Grün am Mittwoch.

Oh, ist das süß! Koala-Baby im Duisburger Zoo

Die Aufzucht dieser Tiere sei unter anderem so schwierig, da sich Koalas ausschließlich von Eukalyptus ernähren, erklärte Biologe Grün. Die Tiere würden mit bis zu acht verschiedene Sorten Eukalyptus gefüttert - ein Koala könne davon täglich bis zu 1,5 Kilogramm fressen. Eukalyptus sei hierzulande allerdings schwierig und auch nicht in den benötigten Mengen anzubauen, erläuterte der Experte. Der Duisburger Zoo importiere daher ganzjährig frische Eukalyptusblätter verschiedener Sorten aus Florida und baue zusätzlich kleine Mengen auf einer eigenen Plantage an.

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare