Zwölfjähriger verliert mehrere Finger - Gefundene Knaller angezündet

MÖNCHENGLADBACH - Knallkörper mit einer hohen Sprengkraft haben zu der Explosion geführt, bei der ein Junge in Mönchengladbach schwer verletzt wurde.

Der Zwölfjährige sei aus dem künstlichen Koma aufgewacht, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nach Ergebnissen der kriminaltechnischen Untersuchung hatte er am Dienstag Knaller eines ausländischen Fabrikats gezündet, deren Sprengkraft deutlich höher war als in Deutschland zulässig.

Der schwer verletzte Junge hatte die Knallkörper beim Spielen in einem verwilderten Garten gefunden, war in einen Anhänger gestiegen und hatte sie angezündet. Er verlor mehrere Finger einer Hand.

Die insgesamt vier Jungen hatten die mit Kreppband gebündelten Knallkörper nach Polizeiangaben schon vor einem Monat dort gefunden. Da sie aber kein Feuerzeug dabei hatten, ließen sie den Fund in einem dort abgestellten Anhänger liegen. Am Dienstag erinnerten sie sich wieder daran und gingen wieder auf das Grundstück.

Obwohl ihn die Spielkameraden warnten, habe der Junge die Lunte angezündet. Ein elfjähriger Freund wurde an den Augen verletzt. - lnw

Quelle: wa.de

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