Zoll stellt knapp 24 Kilo Marihuana sicher

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23.784 Gramm Marihuana hat der Zoll bei einer Kontrolle an der A2 beschlagnahmt.

DORTMUND - Marihuana im Wert von 224.000 Euro haben Zollbeamte bei einer Fahrzeugkontrolle an der A2. Der mutmaßliche Drogenkurier hatte beim Anblick der Beamten eine Vollbremsung gemacht und so die Aufmerksamkeit der Beamter erregt.

23.784 Gramm Marihuana fanden die Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege am Abend des 16. Oktober, als sie einen Pkw kontrollierten. Das Fahrzeug war auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover unterwegs und wurde an der Anschlussstelle Dortmund-Lanstrop aus dem fließenden Verkehr gezogen.

„Der Drogenkurier hat sich offenbar so sehr erschrocken, als er den Streifenwagen vor sich auf der Autobahn sah, dass er eine Vollbremsung machte und mit Schrittgeschwindigkeit auf dem mittleren Fahrstreifen weiterfuhr“ so Andrea Münch, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. „Dieses Verhalten erregte erst Recht die Aufmerksamkeit der Zöllner“ so Münch weiter.

Die Beamten konnten die Drogen riechen

Die Frage nach Betäubungsmitteln hatte der Fahrer zunächst verneint - und dann doch auf den Kofferraum verwiesen.

Der 42- jährige sierra-leonische Fahrer missachtete zunächst die Anhaltezeichen der Beamten und machte keine Anstalten dem Streifenwagen zu folgen. Als er schließlich anhielt, gab er auf die Fragen der Zöllner zum Zweck und zum Ziel seiner Reise an, er habe Freunde in Belgien besucht. Die Frage nach Waffen oder Betäubungsmitteln verneinte er zunächst, sagte dann aber, im Kofferraum seien Drogen. Als die Zollbeamten die Heckklappe des Kombis öffneten, konnten sie das Marihuana schon riechen, so dass die bereits wartende Rauschgiftspürhündin EDDA gar nicht mehr zum Einsatz kam.

Der Straßenverkaufspreis der sichergestellten Drogen liegt bei knapp 224.000 Euro.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und der Polizei übergeben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Weitere Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt in Essen. Aus ermittlungstaktischen Gründen erfolgt eine Veröffentlichung erst heute. -eB

Quelle: wa.de

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