Kettenreaktion führte zu Gas-Unfall mit 25 Verletzten

DORMAGEN/NEUSS - Eine Kettenreaktion ist den Ermittlungen zufolge die Ursache für den Gas-Unfall mit 25 Verletzten im Chemiepark Dormagen. Die von außen nicht sichtbare Beschädigung eines Behälters mit Chloracetylchlorid habe eine chemische Reaktion in Gang gesetzt, teilte die Polizei am Dienstag in Neuss mit.

Dadurch habe sich in dem Behälter Druck aufgebaut, der einen Reinigungsschlauch platzen ließ. So sei eine Wolke aus Chlorwasserstoff freigesetzt worden.

Es handele sich nach vorläufiger Bewertung um einen Betriebsunfall ohne strafrechtliche Relevanz. Der Container sei aber sichergestellt worden und werde noch von Fachleuten begutachtet. Drei Menschen waren am Montag zur Beobachtung in eine Klinik gebracht worden. Sie konnten das Krankenhaus am Dienstag wieder verlassen. Chlorwasserstoff ist eine starke Säure und löst Augen- und Atemwegreizungen aus. - dpa

Quelle: wa.de

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