Zugezogen und geflohen

Karneval-Schock: Unbekannter würgt Jecken mit Kabelbinder - mitten in der Menge

+
Symbolbild

Brutaler Zwischenfall im Karnevalstreiben: Ein Unbekannter ist am Montag an einen Jecken herangeschlichen und hat den Mann mit einem Kabelbinder verletzt. 

Köln -  Während des närrischen Treibens soll ein Unbekannter einem Feierenden einen Kabelbinder um den Hals gelegt und zugezogen haben. Das Band saß bei dem 22-Jährigen so fest, dass ein Arzt ihn von dem Kabelbinder befreien musste. Dem Arzt zufolge schränkte der Kabelbinder die Durchblutung des Kopfes ein. Die Tat geschah mitten im Zentrum der Feierlichkeiten auf dem Heumarkt in der Kölner Altstadt.

Zurzeit prüft die Polizei, ob der Täter vielleicht mehrfach zuschlug. Ein Sanitäter schilderte den alarmierten Kriminalbeamten, dass es zuvor schon einen ähnlichen Fall gegeben hatte. Allerdings sei der Kabelbinder hier locker gewesen, also nicht zugezogen worden. Bei Ermittlungen im Umfeld hätten Polizisten dann noch vage Hinweise auf zwei weitere Fälle bekommen. Diese seien von Zeugen aber als nicht so gravierend dargestellt worden.

Bunter Karnevalsauftakt am Rhein

"Nur in einem Fall haben wir einen Geschädigten", betonte ein Sprecher der Kölner Polizei. Zur weiteren Aufklärung sei eine Ermittlungsgruppe eingesetzt worden. Unter anderem werde sichergestelltes Beweismaterial auf DNA- und Fingerspuren untersucht. Zudem prüfen die Ermittler, ob auswertbares Videomaterial vorhanden ist.

Der Auftakt der fünften Jahrzeit im Rheinland fiel bunt aus. Nach dem närrischen Treiben im November starten demnächst auch die Weihnachtsmärkte in NRW. Eine Übersicht gibt es hier.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare