NRW-Wahl: SPD schickt Kampfansage an CDU-Herausforderer Röttgen

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DÜSSELDORF - Mit einer Kampfansage an die CDU hat die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin und SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft ihre Partei auf den Wahlkampf eingeschworen. Sie wolle bei der Landtagswahl klare Verhältnisse schaffen, sagte Kraft am Samstag bei einem Sonderparteitag der NRW-SPD.

Sie bewerbe sich für einen Platz in NRW und halte sich keinen anderen Stuhl warm, sagte Kraft in Anspielung auf ihren Herausforderer, Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Der Spitzenkandidat der CDU hat bislang offengelassen, ob er im Fall einer Wahlniederlage in Berlin bleibt oder die Opposition in NRW führt.

Der Chef der Bundes-SPD, Sigmar Gabriel, sagte über Röttgen, "der Mann, der sich nicht traut", dürfe nicht Ministerpräsident in NRW werden. Gabriel stimmte die Delegierten auf einen engagierten Wahlkampf ein. "Die Sozialdemokratie in NRW steht, wie die SPD insgesamt, für den Zusammenhang von wirtschaftlichem Erfolg und sozialer Sicherheit", sagte er. Gute Arbeit sei dabei ein Kernthema. "2012 muss das Jahr der fairen und guten Löhne werden."

Am Nachmittag wollten die Delegierten ein Programm und ihre Kandidatenliste für die vorgezogene Landtagswahl am 13. Mai beschließen. Kraft bewirbt sich um die Spitzenkandidatur. Weil die rot-grüne Minderheitsregierung für ihren Haushalt 2012 keine Mehrheit erhielt, hatte sich am 14. März der Landtag aufgelöst. Deshalb gibt es am 13. Mai nach nur zwei Jahren wieder eine Landtagswahl. - dpa

Quelle: wa.de

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