Kindesmissbrauch: Jugendfußball-Trainer vor Gericht

DORTMUND - Ein Jugendfußballtrainer aus Dortmund muss sich seit Dienstag wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs vor Gericht verantworten. Der 55-jährige Angeklagte wird vom Sohn seiner ehemaligen Lebensgefährtin beschuldigt, ihn 913 Mal missbraucht zu haben.

Die Vorwürfe gehen auf das Jahr 2000 zurück, als das mutmaßliche Opfer sieben Jahre alt war. Er wirft dem Mann vor, ihn sechs Jahre lang missbraucht zu haben. Zum Prozessauftakt beteuerte der Angeklagte jedoch seine Unschuld. "Ich habe noch nie in meinem Leben sexuelle Kontakte zu Kindern, Jugendlichen oder Männern gehabt", sagte er vor dem Dortmunder Landgericht. Der heute 21-jährige Sohn seiner Ex-Partnerin würde ihn völlig zu Unrecht belasten.

Der Angeklagte ist nach eigenen Angaben seit Jahren ehrenamtlich als Fußballjugendtrainer aktiv. Er hat mehrere eigene Kinder. Mit dem Sohn seiner damaligen Partnerin habe er sich allerdings von Anfang an nicht verstanden. Der Junge habe es nicht ertragen, dass er nicht mehr im Mittelpunkt gestanden habe. - lnw

Quelle: wa.de

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