Wetterdienst: Orkanstärke möglich

Jetzt wird es stürmisch - Rosenmontag-Umzüge in Gefahr

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Kalt ist in Ordnung, nass: na ja. Aber Sturm? Rosenmontag könnte es kräftig wehen, sagen Experten. Wie kräftig, steht noch nicht fest. Im schlimmsten Fall müssen Umzüge abgesagt werden - wie schon mehrfach.

Essen - Ausgerechnet am Rosenmontag zur Mittagszeit rechnen Meteorologen mit Sturmböen im Rheinland und im Ruhrgebiet. "Es steht zu befürchten, dass der Wind deutlich auffrischt. Die meisten Modelle gehen momentan davon aus", sagte Gerd Budilovsky vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Donnerstag.

"Wenn wir Pech haben, wird Sturmstärke erreicht, im ungünstigsten Szenario auch Orkanstärke." Davon betroffen sein könnten der späte Vormittag, die Mittagszeit und der frühe Nachmittag. "Wir sind weit davon entfernt zu sagen, dass es zu 100 Prozent so kommt. Aber im ungünstigsten Fall ist es möglich, dass die höchsten Windspitzen bei über Windstärke zehn liegen."

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Auch sei am Montag mit kräftigen Schauern zu rechnen - bei Temperaturen von 10 bis 14 Grad. Auch der private Wetterdienst "Wetteronline" hält eine "brisante Sturmlage" am Rosenmontag für möglich. "Demnach drohen nach jetzigem Stand besonders im Westen und Süden schwere Sturmböen mit über 100 Kilometer pro Stunde", erklärte Meteorologe Matthias Habel laut einer Mitteilung.

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Starker Wind hat den Jecken schon häufiger einen Strich durch die Rechnung gemacht. So wurde etwa im Februar 2016 der Düsseldorfer Rosenmontagszug wegen Sturms abgeblasen und später nachgeholt. "Wir warten jetzt mal ab, wie sich das entwickelt", sagte Tanja Holthaus, Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval, am Donnerstag.

Noch sei es zu früh, um etwas Definitives zu sagen. Am Sonntag werde man sich dann beraten, "ob da Handlungsbedarf besteht". Wettermäßig stehe auch schon der Sonntag unter einem "unglücklichen Stern", sagte der DWD-Meteorologe Budilovsky. "Am Sonntag erwarten wir länger anhaltenden Regen, der nur kurzzeitig eine Pause einlegt." - dpa

Quelle: wa.de

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