Jedes dritte Kita-Kind unter sechs hat ausländische Wurzeln

DÜSSELDORF - Jedes dritte Kindergarten-Kind unter sechs Jahren in Nordrhein-Westfalen hat ausländische Wurzeln. Bei fast jedem vierten Kita-Kind wird zu Hause überwiegend kein Deutsch gesprochen.

Dies teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mit. Die Daten wurden im März 2011 erhoben.

Die Quoten haben sich seit 2008 nur leicht verändert. Stammten im März 2008 33,2 Prozent der Kita-Kinder unter sechs Jahren aus Familien mit mindestens einem Elternteil ausländischer Herkunft, waren es 2011 34,7 Prozent. Zu Hause kaum Deutsch gesprochen wurde 2008 in landesweit 21,0 Prozent der Familien. 2011 lag die Quote bei 22,1 Prozent.

Regional gab es im März 2011 deutliche Unterschiede: So kam jedes zweite Gelsenkirchener (51,5 Prozent) oder Duisburger (50,4 Prozent) Kita-Kind unter sechs Jahren aus einer Familie mit mindestens einem Elternteil ausländischer Herkunft. Hagen (49,1 Prozent) und Remscheid (47,6 Prozent) folgen auf den weiteren Plätzen. Die niedrigsten Anteile hatten die Kreise Coesfeld (15,1 Prozent) und Borken (20,5 Prozent).

Bei den Familien, die sich vor allem in einer Fremdsprache unterhalten, hatten die Städte Duisburg (38,7 Prozent), Gelsenkirchen (37,3 Prozent) und Wuppertal (34,2 Prozent) die höchsten Quoten. Den niedrigsten Anteil ermittelten die Statistiker für den Kreis Coesfeld (8,6 Prozent). - lnw

Quelle: wa.de

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