Jeder vierte NRW-Arbeitnehmer "atypisch" beschäftigt

DÜSSELDORF - Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen arbeiten im Haupterwerb befristet, in Minijobs oder in Teilzeit. Innerhalb von zehn Jahren schnellte bis 2011 die Zahl dieser sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnisse um 26,2 Prozent in die Höhe.

Die Zahl der Menschen in einem Normalarbeitsverhältnis ging leicht um 1,1 Prozent zurück. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Von den 6,6 Millionen Arbeitnehmern und Beamten in NRW war 2011 jeder Vierte (1,7 Millionen) "atypisch" beschäftigt. Das bedeutet, diese Arbeitnehmer arbeiteten befristetet, geringfügig oder höchstens 20 Wochenstunden.

Drei Viertel der atypisch Beschäftigten sind Frauen. Außerdem sind viele Menschen ohne Ausbildung dabei. In dem untersuchten Zeitraum wurde durch den Bundesgesetzgeber die Möglichkeit von Minijobs geschaffen.-dpa/lnw

Quelle: wa.de

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