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Corona-Regeln: In NRW fallen Masken- und Isolationspflicht

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Von: Sven Schneider

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In NRW fallen zum 1. Februar 2023 weitere Corona-Regeln. Betroffen sind die Isolationspflicht bei einer Infektion und die Maskenpflicht im ÖPNV.

Hamm - Die Lage entspannt sich weiter nach beinahe drei Jahren Corona-Pandemie. In Nordrhein-Westfalen fallen deshalb ab dem 1. Februar 2023 bis dato wichtige Corona-Regeln weg. Betroffen davon ist unter anderem die Quarantäne bzw. Isolation sowie die Maskenpflicht.

Corona-Quarantäne und Maskenpflicht fallen in NRW - neue Regeln ab Februar

Wie die Landesregierung NRW mitteilte, werden einige zum 1. Februar 2023 auslaufende Corona-Regeln nicht verlängert. Dies betrifft besonders die Isolationspflicht für Corona-Infizierte sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) – also in Bussen und Bahnen des Regionalverkehrs. Schon zu Monatsbeginn hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) durchblicken lassen, dass die Corona-Regeln schon bald kippen könnten.

Bislang waren Corona-Infizierte in Nordrhein-Westfalen dazu verpflichtet, sich für fünf Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Die Isolationspflicht wurde in Bayern, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Hessen bereits im vergangenen Jahr 2022 abgeschafft. Nun zieht NRW nach.

Maskenpflicht in NRW fällt größtenteils - Laumann setzt auf Eigenverantwortung

Es gilt die Grundsatz der Eigenverantwortung. „Es kommt nun noch stärker auf die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen an. Wer krank ist, bleibt zu Hause. Das ist jetzt besonders wichtig, und ich bitte alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dies auch so in ihren Betrieben zum Schutz der Belegschaft zu kommunizieren“, wird Minister Laumann in der Mitteilung zitiert.

Ebenso entfällt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Das gilt sowohl für den Nah- als auch für den Fernverkehr. „Die Schutzmaßnahmen konzentrieren sich nun nur auf einige wenige Maßnahmen, die überwiegend aus Bundesrecht resultieren und dem Schutz besonders vulnerabler Einrichtungen dienen“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Als Grund für diesen Schritt nannte er das abgeschwächte Infektionsgeschehen in NRW sowie der hohe Immunisierungsgrad innerhalb der Bevölkerung.

Somit gelten ab Februar nur noch einige wenige Corona-Regeln in NRW. Dabei handelt es sich besonders um Schutzmaßnahmen für Einrichtungen für vulnerable Personen.

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