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Schüsse in Iserlohn: Mann bedroht Frau mit Pflasterstein - Polizei schießt

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Schüsse in Iserlohn
Ein Mann wurde in der Nacht zu Mittwoch in Iserlohn schwer verletzt. © Alex Talash

Die Polizei Iserlohn hat in der Nacht zu Mittwoch auf einen Randalierer geschossen, der zuvor eine 34-jährige Frau unter anderem mit einem Pflasterstein bedrohte.

Update vom 23. November, 10.43 Uhr: Mittlerweile haben Polizei und Staatsanwaltschaft nähere Informationen zu den Polizei-Schüssen in Iserlohn herausgegeben. Demnach ist ein 44-jähriger Mann in der Nacht in eine fremde Wohnung eingedrungen. Zuvor hatte er sowohl die Haus- als auch die Wohnungstür zerstört. In der Wohnung bedrohte er eine 34-Jährige mit einem Pflasterstein und einer Glasflasche.

StadtIserlohn
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohner91.873

Schüsse in Iserlohn: Mann bedroht Frau mit Pflasterstein - Polizei schießt

Die hinzugerufenen Polizeibeamten setzten zunächst Pfefferspray ein. Dann kam es zu den Schüssen auf den 44-Jährigen, heißt es in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Mann wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er ist im Krankenhaus.

„Es bestehen Hinweise darauf, dass der Beschuldigte psychisch erkrankt ist. Durch das Urteil des Landgerichts Hagen war er 2014 in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Die Unterbringung wurde 2018 zur Bewährung ausgesetzt“, heißt es weiter.

Das Polizeipräsidium Hagen hat eine Ermittlungskommission zur Klärung der näheren Umstände eingerichtet. 

Schüsse in Iserlohn: Polizei schießt auf Randalierer

[Erstmeldung] Iserlohn (NRW) - Um 2.42 Uhr am frühen Mittwochmorgen (23. November) wurde die Polizei Iserlohn von Anwohnern gerufen – sie beschwerten über einen polizeibekannten Randalierer im Stadtteil Letmathe. Als die Beamten eintrafen, eskalierte offenbar die Situation.

Der Randalierer bedrohte nach ersten Erkenntnissen die Beamten mit Gegenständen. Ein Polizist machte von seiner Schusswaffe Gebrauch und traf den Randalierer mehrfach. Nach Informationen der lokalen Zeitung IKZ soll der Beamte dreimal auf den 44-jährigen Mann geschossen haben.

Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der schwer verletzte Mann in ein Krankenhaus gebracht. Die genauen Umstände ermittelt jetzt aus neutralitätsgründen die Polizei Hagen. 

Weitere Informationen zum Hintergrund und genauen Ablauf des Einsatz waren zunächst nicht bekannt. - von Alex Talash

Wir berichten weiter.

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