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Zu spät zum Vorstellungsgespräch: Bewerber und Chef gehen sich an die Gurgel

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Von: Daniel Großert

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Zwei Männer schütteln sich die Hände.
Zwei Männer schütteln sich die Hände. © Silas Stein/dpa

Ein Vorstellungsgespräch in Iserlohn (NRW) hat ein unerwartetes Ende genommen: Chef und Bewerber gingen aufeinander los - der Grund überrascht.

Iserlohn (NRW) - Zu spät zu einem Vorstellungsgespräch zu kommen, ist nie eine gute Idee. In Iserlohn im Märkischen Kreis (NRW) hat genau das jetzt zu einem handfesten Streit geführt - zwischen einem Chef und einem Bewerber.

StadtIserlohn
Fläche125,5 km²
KreisMärkischer Kreis

Iserlohn/NRW: Zu spät zum Vorstellungsgespräch - Chef und Bewerber prügeln sich

Wie die Polizei berichtet, sollte am Donnerstag um 11 Uhr in einem Geschäft im Gebäude des Hauptbahnhofs in Iserlohn ein Vorstellungsgespräch stattfinden. Doch der 21-jährige Bewerber kam zehn Minuten zu spät.

Daher habe der 61-jährige Inhaber des Geschäfts dem jungen Mann erklärt, dass auf einer solchen Basis keine Zusammenarbeit möglich sei. Daraufhin habe der Bewerber vor Wut einen Schlüssel genommen, der in einer Tür des Geschäfts steckte.

Iserlohn/NRW: Vorstellungsgespräch endet in Prügelei - Zeugen schreiten ein

Als der Chef ihn dann daran hindern wollte, eskalierte die Situation: Es kam laut Polizei zu einer „handfesten Auseinandersetzung“, bei der der Chef den Bewerber zunächst in den Schwitzkasten genommen habe. Der 21-Jährige habe sich daraufhin aus dem Griff des 61-Jährigen befreit und ihn gewürgt.

Zeugen hätten die Rangelei in Iserlohn schließlich beendet, indem sie die beiden Streithähne getrennt hätten. Der Bewerber habe im Anschluss den Hauptbahnhof verlassen, jedoch habe die Polizei den jungen Mann später erneut angetroffen.

Einen heftigen Streit gab es zuletzt auch andernorts in Nordrhein-Westfalen: In Münster sind drei junge Frauen auf eine 21-Jährige losgegangen. Während eine Angreiferin auf sie eintrat, filmten ihre Freundinnen das Ganze.

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