NRW investiert weiter in Sicherheit der Straßentunnel

GELSENKIRCHEN - Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als 58 Millionen Euro in die Sicherheit der Straßentunnel investiert. Bis 2016 sollen es zusätzlich 110 Millionen Euro sein.

Dies teilte der Landesbetrieb Straßen NRW am Donnerstag auf Anfrage mit. Um Sicherheitslücken zu schließen und den neuen Richtlinien zu entsprechen hatte NRW 2003 ein Nachrüstprogramm beschlossen. So wurden auch die Tunnel Wersten und Universität auf der Autobahn 46 in Düsseldorf nachgerüstet. Bis 2013 werden dort allein acht Millionen Euro in Brandmeldeanlagen, Beleuchtung Fluchttüren und Videoüberwachung investiert.

Der ADAC hatte am Donnerstag die Testergebnisse für zehn Tunnel in fünf europäischen Ländern veröffentlicht. Anders als vor zwei Jahren war diesmal kein Tunnel aus Nordrhein-Westfalen dabei. 2010 hatte beim ADAC-Test der 800 Meter lange Birther Tunnel auf der A 44 bei Velbert (Kreis Mettmann) besonders schlecht abgeschnitten, Prädikat "bedenklich". Damals waren vier von 26 Röhren in Europa glatt durchgefallen. Insgesamt werden im Birther Tunnel 14,1 Millionen Euro in Sicherheitseinrichtungen wie Notrufsäulen und Beleuchtung investiert.

Derzeit betreut der Landesbetrieb 49 Tunnel auf Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen. Weitere fünf Tunnel sind im Bau. In den Aufwendungen sind auch die Kosten für den Aufbau der Tunnelleitzentrale NRW in Hamm und Duisburg enthalten. Seit August 2006 werden dort Tunnel von mehr als 400 Metern Länge rund um die Uhr videoüberwacht. - lnw

Quelle: wa.de

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