Wie füllt man die sechseinhalb Wochen schulfreie Zeit?

„Work&Travel“, Sprachkurs oder einfach Urlaub? - Ideen für die Ferien

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Ein Surfkurs gefällig? Viele Organisationen haben Aktivurlaube mit Kursangeboten im Programm.

Westfalen - Die Sommerferien nahen – der 29. Juni ist der erste Ferientag in Nordrhein-Westfalen. Doch wie füllt man die sechseinhalb Wochen schulfreier Zeit? Mit Lernen? Mit einer Urlaubsreise mit den Eltern? Oder gibt es Alternativen? Die Redaktion hat sich umgeschaut und schlau gemacht – und hier sind die Ergebnisse.

Raus in die Welt – das wollen viele Jugendliche. Und das am liebsten allein oder mit Freunden. Organisierte Jugendreisen für Jugendliche gibt es viele. Das Gute: Mitfahren kann man auch, wenn man noch nicht volljährig ist. Die einzige Bedingung: Die Eltern müssen ihr Einverständnis erklären. Dann steht dem Reisespaß nichts mehr entgegen. Anbieter für Jugendreisen finden sich im Internet viele.

Auf der Internetseite www.jugendreisen-kompass.de kann man zahlreiche Urlaubsangebote – nach Zielorten und nach der gewünschten Reisezeit geordnet – finden und dann auch direkt buchen. Gelistet sind Party-, Sport-, Sprach-, Surf-, Städte- und Fernreisen. Und auch auf der Seite www.check-jugendreisen.de können Jugendliche fündig werden, wenn sie nach betreuten oder begleiteten Reisen ins In- und Ausland für die Sommerferien suchen.

Sprachreisen in die weite Welt

In den Sommerferien die eigenen Sprachkenntnisse aufbessern? Auch eine gute Idee!

Englisch lernen in den USA, französische Grammatik pauken in Kanada? Wer in den Sommerferien seine Sprachkenntnisse ausweiten oder verbessern möchte, sollte sich die Internetseite www.sprachreisenvergleich.de einmal genauer anschauen. Englisch-, Französisch-, Italienisch-, Spanisch-, Portugiesisch- und Russisch-Sprachreisen sind im Angebot. Und die Zielorte sind über den ganzen Erdball verteilt – hier sollte tatsächlich jeder das Ferienziel finden können, das er sucht.

Politisch und sozial engagiert

Gutes tun und sich für Menschen engagieren – auch das kann man in den Sommerferien. Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste bietet seit vielen Jahren Sommerlager, Freiwilligendienste, Gedenkstättenfahrten und Studienreisen im In- und Ausland an. Im Mittelpunkt aller Angebote steht das soziale und politische Engagement.

Alle Angebote der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste sind auf der Internetseite www.asf-ev.de aufgelistet. Und auch die Anmeldung kann sofort online erfolgen.

Workcamps in vielen europäischen Ländern bietet die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste an.

Eine internationale Workcampdatenbank ist auf der Internetseite www.sci-d.de des Service Civil International hinterlegt. Die gemeinnützige, internationale Organisation verfügt über ein großes Netzwerk von über 45 nationalen Zweigen auf fünf Kontinenten und arbeitet mit mehr als 100 Partnerorganisationen zusammen. Die Zielsetzung: Arbeit für Frieden, gewaltfreie Konfliktlösung, soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und interkultureller Austausch. Die meisten der Angebote finden zwischen Juni und September statt. Neben der Projektbeschreibung, den Teilnahmebedingungen und den Preisen finden sich zu jedem Workcamp-Angebot auch die Angaben zu den freien Plätzen.

Reisen klug finanzieren: „Work & Travel“

Arbeit und Reise verbinden – das kann man mit „Work & Travel“. Dabei kommen vor allem die auf ihre Kosten, die ein fremdes Land nicht nur als Tourist bereisen, sondern mit Muttersprachlern und Einheimischen im Alltag in Kontakt kommen wollen. „Work & Travel“ bezeichnet eine Form des Reisens, bei der die Finanzierung vor Ort erfolgt. Zudem bekommt man tiefe Einblicke in die Arbeitswelt und kann unter den einheimischen Kollegen neue Freunde finden.

Allein oder mit Freunden – in den Sommerferien zieht es viele Jugendliche in die Ferne.

 „Work & Travel“ ist also ideal für diejenigen, die beim Reisen intensiv ein Land mit seiner Kultur und Sprache kennenlernen wollen. Die finanziellen Mittel für die Reise werden durch die Ausübung von kurz- oder mittelfristigen Gelegenheitsjobs vor Ort (sogenanntes „Jobhopping“) finanziert. So muss man nicht vorab die kompletten finanziellen Mittel für die Reise zusammenhaben. Die Voraussetzung ist bei vielen Angeboten allerdings die Volljährigkeit. Auf den Internetseiten www.auslandslust.de, www.travelworks.de und www.auslandsjob.de finden sich nach Ländern geordnet zahlreiche Angebote verschiedener Anbieter in aller Welt.

Sommer, Sonne und jede Menge Sport

Abenteuer auf dem Wasser: Für Jugendliche gibt es zahlreiche Angebote für Sporturlaube.

Sportlich aktiv im Sommerurlaub – mit dem Verbund deutscher Sportjugenden als Partner ist das kein Problem. Die Reiseziele reichen von Österreich über Italien und Malta bis nach Schweden, Polen und Russland. Sportlich kommen die Teilnehmer zum Beispiel beim Basketballtraining, beim Klettern und Fußball, beim Surfkurs, beim Katamaransegelkurs oder beim Canyoning auf ihre Kosten. Unter www.jugendreisen-im-sport.de finden sich alle Angebote mit der genauen Projektbeschreibung, den Teilnahmebedingungen, den zu beachtenden Anmeldeformalitäten und den jeweiligen Preisen für die einzelnen Fahrten.

Quelle: wa.de

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