Hundehaftpflicht: Darauf müssen Sie achten

+
Für jeden Schaden, den ein Hund anrichtet, muss der Halter zahlen. Daher empfiehlt sich immer eine Hundehaftpflicht.

Hunde, die bellen, beißen nicht. Wenn Struppi aber doch mal zuschnappt oder randaliert, tun Sie gut daran, eine Hundehaftpflicht-Versicherung zu haben. Sie ist für jeden Halter empfehlenswert, in vielen Bundesländern sogar Pflicht. Was Sie beim Abschluss beachten sollten, lesen Sie hier.

- ANZEIGE -

Glaubt man den Besitzern, wollen viele Hunde einfach nur spielen. Aber auch dabei kann viel passieren: Wenn sich Ihr Hund von der Leine losreißt, auf die Straße rennt oder einen Unfall verursacht. Es reicht aber auch schon, wenn Sie bei Freunden zu Besuch sind und Ihr Vierbeiner deren Schuhe zerkaut. Den Schaden zahlt immer der Hundehalter – oder dessen Hundehaftpflicht.

Hundehaftpflicht in vielen Bundesländern Pflicht

Bevor sie eine Versicherung abschließen, sollten Sie die Tarife und Leistungen genau unter die Lupe nehmen. Eine gute Übersicht zur Hundehaftpflicht bietet das Vergleichsportal CHECK24. Prüfen Sie, ob Sie eine eigene Hundehaftpflicht abschließen müssen, oder ob Sie Ihren Hund in eine bestehende Privathaftpflichtversicherung aufnehmen können. Es gibt Versicherungen, die Kampfhunde oder als gefährlich eingestufte Hundearten nicht oder nur zu einem höheren Preis versichern. Welche Rassen das betrifft, entscheidet jede Versicherung individuell.

Eine Hundehaftpflicht lohnt sich generell für jeden Hundehalter, in vielen Bundesländern ist sie sogar vorgeschrieben. Ähnlich wie eine Privathaftpflichtversicherung kommt sie für Schäden auf, die vom Vierbeiner verursacht werden. Der Versicherte ist verpflichtet, einen solchen Fall unverzüglich zu melden und am besten mit Fotos zu dokumentieren. Handelt das Herrchen fahrlässig oder wird der eigene Besitz beschädigt, bleibt der Hundehalter auf dem Schaden sitzen.

Umfang der Hundehaftpflicht beachten

Bei der Versicherungssumme gilt der Grundsatz: je höher desto besser. Die Deckungssumme sollte aber bei mindestens drei Millionen Euro liegen. Lesen Sie die Versicherungsbedingungen aufmerksam durch und achten Sie darauf, dass auch in den folgenden Fällen gezahlt wird:

  • Mietschäden: Die Hundehaftpflicht sollte für Schäden an gemieteten, gepachteten oder geliehenen Gegenständen eintreten. Ist Ihr Hund zum Beispiel nicht gern allein und zerkratzt die Türen oder nagt das Parkett an, zahlt die Versicherung den Schaden in der Mietwohnung oder im Hotel.
  • Fremdhüter: Passt ein Hundesitter oder Familienmitglied ohne Bezahlung auf Ihren Hund auf, sind alle Schäden versichert, die in dieser Zeit entstehen. Ausgenommen sind Verletzungen, die das Tier dem Hüter zufügt.
  • Führen ohne Leine: Ist der Hund unterwegs mal nicht angeleint oder reißt sich von der Leine los, kommt die Versicherung auch dann für Schäden auf.
  • Auslandsschäden: Achten Sie darauf, dass der Versicherungsschutz weltweit besteht. Nur dann zahlt die Versicherung, wenn Ihr Hund im Ausland einen Schaden anrichtet.
  • Ungewollter Deckakt: Deckt ein Rüde ungewollt eine Hündin, kommt die Versicherung für Tierarztkosten und die Aufzucht der Welpen auf.

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare