Hoch "Dennis" bringt NRW ins Schwitzen

WESTFALEN - Hoch "Dennis" hat die Nordrhein- Westfalen am Wochenende noch mal kräftig ins Schwitzen gebracht. Mit Spitzenwerten von knapp über 30 Grad purzelten an einigen Messstationen die Rekorde.

Für die Meteorologen war es darum nicht nur ein Sommertag (mehr als 25 Grad) sondern vereinzelt sogar ein "heißer Tag" mit 30 Grad plus. Allerdings sind die Aussichten weniger gut. Am Mittwoch kommt der Herbst, sagt Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa.

An Stationen wie Mönchengladbach, Werl (Kreis Soest), Lüdinghausen (Kreis Coesfeld) oder Gütersloh war es mit jeweils gut 30 Grad ein heißer Sonntag. Für Werl (bisheriger Rekord 27,8 Grad in 2005), Lüdinghausen (26,8 Grad in 1959) und Gütersloh (28,4 Grad 1999) war es sogar der heißeste 9. September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen Ende des 19. Jahrhunderts. Aus der Zeit stammt auch der ungebrochene NRW-Rekord für einen 9. September, nämlich 31 Grad in Münster im Jahr 1898.

Das Wetter lockte zwischen Aachen, Münster und Bonn mit warmen Temperaturen und Sonnenschein in die wenigen noch offenen Freibäder und in die Eisdielen und Biergärten. Grill und Sonnenschirm kamen allerorts zum Einsatz.

Zu Wochenbeginn wird es langsam kühler, Wolken ziehen auf. Am Dienstag fällt die Quecksilbersäule weiter, Regenschauer und Gewitter sind möglich. "Am Mittwoch wird es dann mit Temperaturen von 14 bis 17 Grad und Regen schon richtig herbstlich", sagte Trippel. "Sommerliche Wetterlagen sind im September aber trotzdem noch möglich."

Quelle: wa.de

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