Helfer für Loveparade-Opfer

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Wolfgang Riotte ▪

DÜSSELDORF ▪ Der nach der Loveparade-Katastrophe von der NRW-Landesregierung eingesetzte Ombudsmann Wolfgang Riotte hat seine Arbeit aufgenommen. Noch habe er aber nur wenige telefonische Anfragen erhalten, berichtete Riotte gestern. Der Ansprechpartner für die Angehörigen und Verletzten des Unglücks in Duisburg hat ein Büro in der Düsseldorfer Bezirksregierung bezogen.

Riotte war 15 Jahre lang Staatssekretär im NRW-Innenministerium und ab April 2008 zehn Monate Geschäftsführer von Unicef Deutschland. Deshalb kenne er sich bestens mit Behörden und ihren Abläufen aus.  Er hoffe, dass sich in Zukunft noch mehr Opfer bei ihm meldeten, sagte er. „Für Menschen, die traumatisiert sind, ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich das Krankheitsbild erst später zeigt.“

Die NRW-Landesregierung hatte nach der Loveparade einen Fonds von einer Million Euro aufgelegt, um soziale Notlagen schnell und unbürokratisch zu lindern.   Der Fonds sei jedoch bisher noch wenig in Anspruch genommen worden, sagte eine Sprecherin. ▪ lnw

Quelle: wa.de

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