Heißer Juli beschert NRW-Freibädern viele Besucher

ESSEN - Die Freibadsaison 2013 hat nach einem schlechten Start im heißen Juli doch noch die Kurve gekriegt. Bis Ende Juli lagen die Besucherzahlen in Nordrhein-Westfalen um 57 Prozent über denen des Vorjahres. Im August war das Wetter allerdings wieder wechselhafter.

Regennasser Mai, sonniger Juli: Die Freibadbetreiber in Deutschland haben in dieser Saison bislang ein regelrechtes Wechselbad hinter sich - und sind laut Verband dennoch zufrieden. "Vor allem der sehr sonnige Juli hat für erfreuliche Ergebnisse gesorgt", sagte Joachim Heuser, Sprecher der Gesellschaft für das Badewesen in Essen. Von April bis Ende Juli lag die Zahl der Besucher nach einer Hochrechnung des Verbandes mit bundesweit rund 150 Millionen um etwa 60 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In NRW lag der Zuwachs bei 57 Prozent.

Dabei war die Badesaison nach dem langen Winter nur schleppend in Gang gekommen. "Der Mai war noch völlig verregnet", sagte Heuser. Die Durchschnittstemperaturen des diesjährigen "Wonnemonats" betrugen in NRW nur 11,4 Grad. Der Juni war mit durchschnittlichen 15,5 Grad ebenfalls noch nicht allzu warm. Erst im Juli pendelten sich die Durchschnittstemperaturen auf 19,2 Grad ein und lockten die Menschen in die Bäder.

"Allein im Juli zählten unsere sieben Freibäder 313 000 Besucher. Im Vorjahr waren es noch 202 000", sagte der Sprecher der Kölnbäder GmbH, Achim Fischer. Ob das Saison-Endergebnis von 650 000 Besuchern aus dem Jahr 2012 erneut erreicht werden könne, sei wegen des späten Sommerstarts und des bisher wechselhaften Augusts allerdings noch unklar. Fischer: "Es wird wahrscheinlich knapp, aber wir versuchen an der Zahl zu kratzen."

Auch Düsseldorfs Freibäder sind spät in die Saison gestartet. "Am 6. Juni haben wir die ersten Bäder geöffnet, das letzte Freibad erst am 22. Juli", erklärte Romina Walterowicz, Sprecherin der Bädergesellschaft Düsseldorf. Auch hier war der Juli der besucherreichste Monat mit gut 154 000 gezählten Gästen. Im Juli 2012 waren es nur knapp 64 000. - dpa

Quelle: wa.de

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