Telefon beschlagnahmt

Handy am Steuer: Frau nach Frontalzusammenstoß schwer verletzt aus Autowrack befreit

Autowrack: Aus diesem Pkw wurde eine eingeklemmte Frau von der Feuerwehr Gütersloh befreit.
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Autowrack: Aus diesem Pkw wurde eine eingeklemmte Frau nach einem schweren Unfall von der Feuerwehr befreit.

Zwei Pkw-Fahrer mussten von Einsatzkräften nach einem schweren Unfall aus ihren Fahrzeugen mühevoll befreit werden. Ein Handy könnte schuld an dem Unfall sein.

Gütersloh - Hat ein 24-Jähriger Mann aus Gütersloh in NRW beim Autofahren sein Handy benutzt und dadurch einen schweren Unfall verursacht? Diese Frage muss jetzt das Gütersloher Verkehrskommissariat der Polizei klären, sein Mobiltelefon wurde beschlagnahmt.

StadtGütersloh
BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Einwohner100.664 (2020)

Handy am Steuer: Frau nach Frontalzusammenstoß schwer verletzt aus Autowrack befreit

Eine 55-Jährige Frau aus Harsewinkel wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Skoda Fabia befreit werden. Anschließend wurde sie mit dem Rettungshubschrauber Christoph Europa 2 (Rheine) in die Spezialklinik Gilead I. nach Bielefeld-Bethel geflogen.

Autofahrer, die hinter der Fahrerin des Skoda in Richtung Isselhorster Straße unterwegs waren, berichteten den Polizeibeamten an der Unfallstelle, der entgegenkommende blaue Toyota Corolla sei immer weiter auf ihre Fahrspur geraten.

Schwere Vorwürfe: Der Fahrer dieses Pkw soll ein Handy am Steuer genutzt und dadurch einen folgenschweren Unfall verursacht haben.

Handy am Steuer: 24-Jähriger gerät in Gegenfahrbahn und kollidiert mit Pkw der Frau

Der 24-Jährige war mit dem Toyota aus Richtung Friedrichsdorf kommend zwischen den Einmündungen Dietrichstraße und Veilchenweg in der langgezogenen Linkskurve kurz vor dem Ortseingangsschild unterwegs und immer weiter auf die Gegenfahrbahn gekommen.

Offenbar konnte die Skodafahrerin dem Pkw nicht mehr ausweichen, in Höhe der jeweiligen Fahrersitze stießen die beiden Fahrzeuge mit offenbar hoher Geschwindigkeit frontal zusammen. Der Skoda wurde durch die Wucht des Aufpralls auf eine angrenzende Wiese geschleudert, der Corolla blieb auf dem Asphalt völlig zerstört liegen.

Handy am Steuer: Großaufgebot der Feuerwehr - Frau nach Frontalzusammenstoß aus Autowrack befreit

Nach dem Notruf bei der Kreisleitstelle wurden umgehend Berufs- und Freiwillige Feuerwehr (Avenwedde und Isselhorst) alarmiert, ferner eilten drei Rettungswagen und die Notarzteinsatzfahrzeuge aus Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück zu der Unfallstelle.

„Aufgrund des Verletzungsmusters ließ der Notarzt für die schwerst Verletzte den Rettungshubschrauber alarmieren, der die Frau möglichst schonend in die Spezialklinik brachte“, berichtete Dienstgruppenleiter André Baumjohann vor Ort.

Handy am Steuer: Viele Einsatzkräfte vor Ort - aufwendige Bergung

Während der Fahrer des Toyota, der ebenfalls eingeklemmt worden war, relativ schnell aus dem Wrack befreien konnte, benötigten die Einsatzkräfte unter Leitung von Jens Budde fast eine Stunde, ehe auch die Frau aus dem Wrack gehoben werden konnte.

Ebenfalls ins Krankenhaus musste der Ehemann der schwerst Verletzten Harsewinklerin, der vor ihr fuhr und den Zusammenstoß im Rückspiegel hilflos mit Ansehen musste. Er erlitt einen Schock.

Der Corolla wurde ebenfalls sichergestellt, der Schaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Avenwedder Straße blieb rund zwei Stunden voll gesperrt.

Am Montag, 26. Juli, kam es auf der A45 zu einem schweren Unfall mit einem mit Redbull beladenen Lkw.

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