Handtaschenweitwurf: WM in Bottrop

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BOTTROP - Ob schwungvoll wie ein Diskuswerfer, per simpler Kurbeltechnik oder Freestyle: Hundert Accessoire-Athleten haben am Samstag in Bottrop bei der dritten offiziellen Weltmeisterschaft im Handtaschen-Weitwurf mitgemacht.

Auf welche Weise der Aufbewahrungsgegenstand nach vorn gebracht wurde, spielte keine Rolle. Hauptsache, es wurde im richtigen Moment losgelassen. Ein Team aus Österreich gewann das ungewöhnliche Sportereignis schließlich mit einer Gesamtweite von 92,81 Metern. Die vier Teilnehmer erhielten das "Goldene Täschchen".

Den Weltrekord von rund 24 Metern aus dem vergangenen Jahr knackte ein 23-jähriger Wuppertaler - von Beruf Klavierträger. Er warf seine Tasche 30,95 Meter weit. Zum Regelwerk: Die Handtaschen werden mit Sand gefüllt und anschließend von einem Antidoping-Beauftragten verplombt. Frauen arbeiten mit Ein-Kilo-Accessoires, Männer mit dem doppelten Gewicht. Die Henkellänge beträgt maximal 75 Zentimeter. - lnw

Quelle: wa.de

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