Auto an Bahnübergang von zwei Zügen gerammt

HALTERN/RATINGEN - Ein Auto ist an einem Bahnübergang in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) nacheinander von zwei Zügen gerammt worden.

Der 39 Jahre alte Fahrer hatte seinen Wagen am Donnerstagabend nach Angaben der Polizei Recklinghausen trotz geschlossener Schranken und einer roten Ampel auf die Schienen gesteuert. Dort erfasste ein Zug das Auto und drehte es um die eigene Achse. Der Fahrer konnte sich daraufhin befreien und entkam, bevor ein weiterer Zug aus der Gegenrichtung mit dem Wagen kollidierte. Warum der Mann die Schranken ignorierte, sei noch unklar. Die Bahnstrecke Münster-Essen sei nach dem Unfall gesperrt worden. Die Strecke blieb nachts gesperrt, am Morgen wurde ein Gleis wieder geöffnet. Züge zwischen Münster und Düsseldorf sowie die S 9 zwischen Haltern und Wuppertal hatten Verspätung.

Ebenfalls am Donnerstagabend kam es in Ratingen bei Rangierarbeiten zu einem Bahnunfall. Zwei Güterwaggons entgleisten. Verletzt wurde niemand. Die Strecke wurde zeitweise gesperrt. Züge der Linie S 6 wurden zwischen Düsseldorf und Essen umgeleitet. Nach Auskunft eines Bahnsprechers sollten die Behinderungen noch bis zum Freitagmittag andauern. -dpa/lnw

Quelle: wa.de

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