Großeinsatz in Wehringhausen

Flammen schlagen aus Dachstuhl: Hagener "Quarantäne-Haus" evakuiert

In Hagen-Wehringhausen stand am Freitagabend (12. Juni) der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen.
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In Hagen-Wehringhausen stand am Freitagabend (12. Juni) der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen.

Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei in Hagen: Aus einem den Einsatzkräften durchaus bekannten Mehrfamilienhaus wurde ein Dachstuhlbrand gemeldet.

  • Ein Dachstuhlbrand ereignete sich am Freitagabend (12. Juni) in einem Mehrfamilienhaus in Hagen.
  • Es  handelte sich um eines jener Häuser, die vor Wochen unter Corona-Quarantäne standen.
  • Die Polizei hatte damals die Einhaltung der Quarantäne vor Ort mit Beamten überwacht.

Hagen - Im Hagener Ortsteil Wehringhausen stand am Freitagabend der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen.

Es handelte sich dabei um eines jener beiden Häuser an der Wehringhauser Straße, die vor einigen Wochen kurzzeitig unter Quarantäne gestellt und von der Polizei bewacht worden waren.

Kurz nach 21 Uhr war das Feuer am Freitagabend aus bisher ungeklärter Ursache ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand bereits eine große Rauchwolke über dem Gebäude und Flammen schlugen aus dem Dach. 

Als die Feuerwehr eintraf, stand dichter Raum über dem Mehrfamilienhaus.

Alle Bewohner konnten das Gebäude verlassen – verletzt wurde niemand

Dachstuhlbrand in Hagen: Feuer schnell gelöscht

Der Brand konnte schnell gelöscht, ein Übergreifen auf die Nachbardächer aber nicht verhindert werden: Auf ein Haus schlugen die Flammen nach Angaben der Polizei Hagen von Samstagvormittag über. Dort gab es aber nur Rauchschäden.

Während der Löscharbeiten mussten zwei Nachbarhäuser evakuiert werden. 

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle, verletzt wurde niemand.

Durch die Hagener Straßenbahn AG wurde ein Bus zur zwischenzeitlichen Unterbringung der Anwohner bereit gestellt.

Dachstuhlbrand in Hagen: Haus unbewohnbar geworden

Bedingt durch das Feuer ist das betroffene Mehrfamilienhaus zunächst unbewohnbar. Das Ordnungsamt kümmerte sich um die Unterbringung der 30 betroffenen Personen – ein Teil kam bei Verwandten oder Bekannten unter. 

Zahlreiche Polizeikräfte sperrten den Einsatzbereich ab.

Die Einsatzstelle war von der Polizei mit einem Großaufgebot großräumig abgesperrt worden, damit die Feuerwehr ungestört arbeiten konnte – etwa 150 Schaulustige standen hinter der Absperrung. 

Dachstuhlbrand in Hagen: Kripo nimmt Ermittlungen auf

Die Brandursache ist noch unbekannt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Die Wehringhauser Straße war während des Einsatzes komplett gesperrt.

Im April hatte ein Brand in der JVA Hagen für Aussehen gesorgt.

Quelle: wa.de

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