Vollständig zerstört

Firmenhalle brennt lichterloh - Feuerwehr im Großeinsatz, Polizei ermittelt

Die Produktionshalle in Hagen wurde bei dem Großbrand vollständig zerstört.
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Die Produktionshalle in Hagen wurde bei dem Großbrand vollständig zerstört.

Bei einem Unternehmen in Hagen ist am Sonntag eine Produktionshalle abgebrannt. Die Feuerwehr war im Großeinsatz. Für die Firma ist es der zweite herbe Rückschlag innerhalb kurzer Zeit.

Update vom 13. September, 10.38 Uhr: Nach dem verheerenden Feuer in Hagen, bei dem am Sonntagabend eine Halle eines metallverarbeitenden Unternehmens zerstört worden ist, hat die Polizei noch keine Angaben zur Brandursache gemacht. Diese sei noch unbekannt, heißt es in einer Mitteilung von Montagvormittag. Die Kriminalpolizei habe für die laufenden Ermittlungen einen Brandsachverständigen hinzugezogen.

Der Polizei zufolge waren am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma auf den Brand an der Herdecker Straße aufmerksam geworden. Die Feuerwehr war daraufhin stundenlang im Einsatz (siehe Erstmeldung von 7.01 Uhr).

Brand in Hagen - Produktionshalle zerstört

[Erstmeldung vom 13. September, 7.01 Uhr] Hagen - In Hagen ist am Sonntagabend eine Produktionshalle eines metallverarbeitenden Betriebes ausgebrannt. Um 20.30 Uhr heulten die Sirenen, für die Feuerwehr im Ortsteil Eckesey begann ein Großeinsatz.

60 Einsatzkräfte der Hagener Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr konnten nicht verhindern, dass eine Industriehalle mit einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern auf zwei Etagen komplett ausbrannte, doch sowohl eine Brandschutzwand als auch die umfangreichen Löschangriffe zeigten Wirkung. Angrenzende Teile des Gebäudekomplexes konnten vor den Flammen geschützt werden.

Die Feuerwehr war am Sonntagabend in Hagen im Großeinsatz.

Großbrand in Hagen: Produktionshalle zerstört

Auch die Ausgangslage war für die Feuerwehr nicht ganz so schwierig wie befürchtet. Zunächst war gemeldet worden, dass sich in dem betroffenen Gebäude auch Beize-Bäder befinden sollten, was sich aber nicht bestätigte.

So konnte die Flammen über zwei Drehleitern sowie über mehrere C-Rohre nach rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Als Löschmittel kam Wasser zum Einsatz.

Großbrand in Hagen: Gebäude brennt lichterloh - hohe Rauchsäule

Verletzt wurde bei dem Brand in Hagen niemand, doch der Sachschaden ist immens. Für den Betrieb der zweite herbe Rückschlag innerhalb kürzester Zeit: Bei dem Hochwasser im Juli stand auch dieser Hagener Betrieb unter Wasser. Knapp zwei Monate nun die nächste Katastrophe. Wie es dazu kam, muss noch ermittelt werden. Das Gebäude brannte zeitweise lichterloh, eine hohe Rauchsäule war weithin sichtbar.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch Stunden hin. Obgleich die Wehrleute das Feuer in den Griff bekamen, wurde überörtliche Hilfe angefordert - diese allerdings lediglich als Vorsichtsmaßnahme. Eine Drehleiter der Iserlohner Feuerwehr wurde zeitweise im benachbarten Hohenlimburg stationiert, um den Grundschutz zu sichern.

Bei Thyssenkrupp in Olpe hat am vergangenen Dienstag eine Absauganlage Feuer gefangen. Ein Feuerwehrmann kam verletzt ins Krankenhaus. Auf der A2 brannte kürzlich ein Lkw die - Feuerwehr verhinderte in letzter Sekunde ein Flammen-Inferno.

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