Zoff in Hagen

Ärger im Straßenverkehr: Mann will helfen und wird zu Boden geschlagen

Mann ballt seine Faust
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Ärger im Straßenverkehr in Hagen: Mann will helfen und wird niedergeschlagen (Symbolbild)

Es war eine Szene im Straßenverkehr, wie sie fast täglich vorkommt: Ein Auto blockiert das andere. Doch nur selten folgen darauf Faustschläge ins Gesicht - wie am Donnerstag in Hagen.

Hagen - Am Donnerstag (17. Dezember) versuchte ein Transporter gegen 7.20 Uhr auf der Rembergstraße in Hagen zu drehen. Dazu fuhr er in die Kleiststraße. In die wollte zu diesem Zeitpunkt ein silberner Pkw einbiegen.

Der Fahrer machte dem Transporter keinen Platz, begann zu hupen und blockierte die Straße. Ein 68-Jähriger sah das und wollte helfen. Er ging zum Beifahrerfenster des Autos und bat darum, die Straße für einen kurzen Moment freizugeben, da der Transporter nur schwer wenden könne.

Hagen: Mann will helfen - und wird niedergeschlagen

Der Beifahrer rief dem Hagener lediglich „Du Nazi“ entgegen. Als der 68-Jährige wieder auf den Gehweg zurückging, folgte ihm plötzlich der Beifahrer des Autos und schlug dem Mann mit der Faust ins Gesicht, bis der in ein Blumenbeet stürzte.

Danach verschwand der Schläger in einem Mehrfamilienhaus der Rembergstraße. Der silberne Pkw fuhr in Richtung Eppenhauser Straße davon. Der Beifahrer wird als etwa 1,90 Meter groß und bullig beschrieben. Er hatte laut Polizei Hagen ein „südländisches Erscheinungsbild“ und beinahe eine Glatze. Sein Alter schätzt das Opfer auf 35 bis 45 Jahre.

Zeugenhinweise zum Vorfall oder der Identität bzw. dem Aufenthaltsort des Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter 02331/986-2066 entgegen. 

Auf der A1 bei Hagen müssen Autofahrer sich auf eine Engstelle gefasst machen.

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